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schlechte Leistung - Azubi schaltet auf stur

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    schlechte Leistung - Azubi schaltet auf stur

    Leider stimmt die Leistung unseres Azubis gar nicht mit der Anforderung überein.
    Fehler kommen wiederholt vor und es findet überhaupt keine Reaktion in Form von "Oh, tut mir leid, passe ich beim nächsten Mal besser auf" o.ä. auf.
    Flüchtigkeitsfehler soweit das Auge reicht, wobei genügend Zeit vorhanden ist, in Ruhe und Konzentration zu arbeiten.
    Mittlerweile ist das Verhältnis sehr angespannt.
    Weitere Aufgaben zu übertragen ist jedoch aufgrund der Fehler so gut wie unmöglich. Selbst einfache Korrespondenz ist von Rechtschreibfehlern geprägt.
    Was kann ich noch tun? Eine Übernahme ist mittlerweile ausgeschlossen und auch vom Azbi nicht gewünscht - da ja die Gesamtsituation überhaupt nicht eingesehen und verstanden wird.
    Ich kann ja schlecht den Azubi für das restliche 1/2 Jahr beurlauben - wobei das für alle die beste Variante wäre...
    Was habt ihr für Erfahrungen?

    #2
    Hallo,

    nach meiner Erfahrung in der Arbeit mit Auszubildenden in mittelständischen Betrieben zieht bei einem solchen Verhalten ein ernstes Personalgespräch, in dem sachlich die kritischen Punkte angesprochen werden. Wichtig ist, die Konsequenzen aufzuzeigen, wenn die Zielvereinbarung - Korrektur der Fehler - nicht eingehalten wird. Hier ist allerdings Konsequenz gefordert, d.h., das nächste Gespräch muss zum ausgemachten Zeitpunkt stattfinden, sonst wird man von "Sturen" nicht ernstgenommen, die sowieso blocken und einen auflaufen lsasen.

    Bester Gruß, Annemarie Gronover
    Dr. Annemarie Gronover
    Institut für Forschung und Entwicklung
    zum lebenslangen Lernen e.V.
    gronover@ill-stuttgart. de

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      #3
      schlechte Leistung - Azubi schaltet auf stur

      Hallo Daniela,
      oft kann es hilfreich sein, durch "ernsthafte" Gespräche und Zielvereinbarungen den "Druck" zu erhöhen um eine Verhaltensänderung zu bewirken. Aber das ist nicht immer hilfreich.
      Es stellt sich für beide Seiten die Frage, warum der Azubi so fehlerhaft arbeitet und kein Einlenken zeigt.
      Wenn möglich schlage ich deshalb ein Gespräch vor, bei dem es um ihn selbst geht, um seine Persönlichkeitsentwicklung, Motivation und Selbstwahrnehmung. So ein Gespräch ist nicht leicht zu führen und bedarf einer gründlichen Vorbereitung und sensiblen Durchführung. Es geht dann eher in Richtung persönliches Coaching...
      Holen Sie sich nötigenfalls externe Hilfe. Es geht ja schließlich um einen Menschen, der sein Leben noch vor sich hat...

      Viel Glück
      Konrad Heil
      Zuletzt geändert von martin.pfaff; 12.12.2012, 07:42. Grund: Titel des Beitrags nachgetragen
      Seelsorger
      Dipl.-Handelslehrer
      Dipl.-Betriebswirt (FH)

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        #4
        AW: schlechte Leistung - Azubi schaltet auf stur

        Ein ernstes Gespräch ist da gefördert, in dem die kritischen Punkte angesprochen werden, damit man die Fehler verbessern kann.

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          #5
          AW: schlechte Leistung - Azubi schaltet auf stur

          Man muss leider auch sagen, dass es Menschen - sowohl als Azubis als auch in anderen Positionen - gibt, die auf keinen Fall willens oder in der Lage sind, sich in irgendeiner Weise kritisch mit sich selber auseinander zu setzen. Fehler machen immer nur die anderen, man selber macht alles richtig. Da kann man einfach nichts machen.

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            #6
            AW: schlechte Leistung - Azubi schaltet auf stur

            Zitat von schallundhauch Beitrag anzeigen
            Man muss leider auch sagen, dass es Menschen - sowohl als Azubis als auch in anderen Positionen - gibt, die auf keinen Fall willens oder in der Lage sind, sich in irgendeiner Weise kritisch mit sich selber auseinander zu setzen. Fehler machen immer nur die anderen, man selber macht alles richtig. Da kann man einfach nichts machen.
            "Da kann man einfach nichts machen" ... das ist keine wirkliche Lösung und auch nicht verantwortbar.
            Der Ausbildungsbetrieb ist ebenso wie der Azubi eine vertragliche Verpflichtung eingegangen, die erfüllt werden muss.
            Wenn sich beide Vertragspartner nicht einigen können auf die Erfüllung der Ausbildungsvereinbarungen, dann muss von dritter Seite Beratung und Intervention erfolgen. Die Kammern haben zu diesem Zweck sog. Ausbildungsberater, die eingeschaltet werden können.
            Ich könnte mir auch eine Intervention eines geeigneten Psychologen oder Therapeuten vorstellen, um dem Problem von dieser Seite her auf den Grund zu gehen und letztmögliche Hilfestellungen anzubieten.
            Fruchtet auch das nicht, dann sollte im allseitigen Interesse das Ausbildungsverhältnis gekündigt werden.
            Es ist dann nämlich nicht mehr anzunehmen, dass irgend jemand der Beteiligten glücklich wird und deshalb ist es unzumutbar. Vielleicht war es die falsche Berufswahl und die Konsequenz ist einfach ein Berufs-/Ausbildungswechsel...
            Seelsorger
            Dipl.-Handelslehrer
            Dipl.-Betriebswirt (FH)

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