Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Einschätzung auf unzulässige Durchführung meiner IHK Ausbildereignungsprüfung

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Einschätzung auf unzulässige Durchführung meiner IHK Ausbildereignungsprüfung

    Hallo zusammen,

    ich habe vor wenigen Tagen meine praktische Ausbildereignungsprüfung (zweiter Teil) bei einer IHK Stelle durchgeführt und diese nicht bestanden.
    Grund für das Nichtbestehen war eine grundlegend fehlerhafte Präsentation und mangelnde Kenntnisse im anschließenden Fachgespräch, die eine ausreichende Leistung nicht rechtfertigen würden.
    Nach Recherche bin ich allerdings der Auffassung, dass diese wohl nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde und demnach eine richtige Beurteilung nicht stattgefunden hat.


    1. Zur Präsentation:

    Die Präsentation wurde schwerwiegend bemängelt, da ich in dieser eine Unterweisung beschrieben habe. Eine Unterweisung soll seitens Aussage des Prüfungsausschusses vor Ort mit einem weiteren „Auszubildenden“ beispielhaft vorgeführt werden.

    In der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO von 2009) heißt es hierbei im §4 – Nachweis der Eignung (3):

    Der praktische Teil der Prüfung besteht aus der Präsentation einer Ausbildungssituation […] Anstelle der Präsentation kann eine Ausbildungssituation auch praktisch durchgeführt werden.

    Laut meinem Verständnis ist es mir aber auch erlaubt, eine Ausbildungssituation – in dem Fall eine Unterweisung – auch in Form einer Präsentation darzustellen und nicht zwangsläufig vor Ort mit einem „Azubi“ durchführen zu müssen. Meine Präsentation umfasste dabei die Darstellung der:

    - Einleitung (Begrüßung, Motivation, Zielsetzung etc.)
    - Adressatemanalyse
    - Didaktische- und methodische Analyse
    - Rahmenbedienungen für die Unterweisung
    - Schilderung der kompletten Unterweisung – Also Begrüßung des Azubis, gesamter Ablauf der 4-Stufen-Methode mit dem Azubi (Vormachen und Erklären, Nachmachen, Üben …)
    - Absicherung des Lernerfolgs (Feedback-Gespräch, Lerntransfer, Ausbildungsnachweis)

    Mir ist klar, dass der Auszug aus der AVEO auch Raum zur Interpretation zulässt und ich die Aussage des Ausschusses nicht genau beurteilen kann. Erheblicher fand ich aber mein anschließendes Fachgespräch:



    2. Zum Fachgespräch:

    Die Fragen wurden von zwei Prüfern gestellt plus gelegentlichen Anmerkungen von der dritten Person. Die gestellten Fragen basierten auf Fragen der vier Handlungsfeldern. Meine Fragen umfassten beispielsweise:

    - Welche Möglichkeiten zur Verkürzung samt Zeitspanne kennen Sie in einer Ausbildung?
    - Welche Voraussetzungen müssen Sie erfüllen sowie Dokumente vorweisen, um Ausbilden zu können?
    - Nennen und erläutern Sie alle Führungsstile.
    - Welches System regelt die Berufsausbildung?
    - Nennen und erläutern Sie die Motivationstypen.
    - Wo sind Urlaubs- und Arbeitszeiten geregelt?
    - Welche Berücksichtigungen sind bei minderjährigen Azubis vor der Einstellung zu beachten?
    - Wie verhalten Sie sich bei ständigen Fehlzeiten eines Azubis?
    - Darf fristlos nach der Probezeit gekündigt werden?
    - Wie lange darf die Probezeit betragen? In Probezeit kündbar? Welche Möglichkeiten haben Sie?
    - Was muss in einer Abmahnung enthalten sein?
    - Wer regelt bzw. gibt die Rahmenlehrpläne aus?


    Diese Fragen widersprechen jedoch laut der Vorgabe der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO vom 2009). Hierbei heißt es im
    §4 – Nachweis der Eignung (3):

    Die Auswahl und Gestaltung der Ausbildungssituation sind im Fachgespräch zu erläutern.“

    Laut meinem Verständnis sollen im praktischen Teil der Ausbildereignungsprüfung Fähigkeiten zum Planen, Durchführen und Kontrollieren einer Ausbildungssituation nachgewiesen werden.
    Ich habe mich demnach nicht erneut auf den Theorie-Teil vorbeireitet, wie es in der schriftlichen Prüfung (erster Teil) gefordert war, sondern auf Themen die sich auf meine Präsentation bzw. Ausbildungssituation beziehen könnten. Also auf Fragen wie:

    - Warum haben Sie sich für diese Methode entschieden? Alternativen? Vor- und Nachteile?
    - Wie haben Sie hierbei den Lernerfolg sichergestellt?
    - Wie haben Sie ihren Azubi hierbei motiviert? War er motiviert?
    - Konnten Sie Schlüsselqualifikationen ansprechen/Handlungskompetenz fördern?
    - Welche Lernbereiche haben Sie bei ihrer Methode gefördert?


    Diesbezüglich konnte ich einige Fragen nicht mehr richtig bzw. präzise genug beantworten, da ich es einfach schlicht weg nicht mehr genau wusste. Durch die Corona-Pandemie hatte ich zudem eine längere Pause zwischen der schriftlichen und praktischen Prüfung. Sonst hätte ich ggf. auch auf diese Fragen noch besser antworten können.


    Im nachträglichen Bewertungsgespräch, wurde ich gefragt, ob ich einen Kurs besucht hätte und wurde von einem der Prüfer „belächelt“. Er verwies dabei auf die Prüfungsfragen der IHK, welche man erwerben kann. Ich habe darauf geantwortet, dass ich einen Video-Kurs durchgearbeitet habe und mich mit Lernmaterial und Prüfungsfragen eines anderen Anbieters (Feldhaus Verlag) vorbereitet habe. Weiterhin habe ich angemerkt, dass ich mich eben auf Fragen hinsichtlich meiner Präsentation vorbeireitet habe und nicht erneut auf theoretische Fragen, wie im ersten Teil der schriftlichen Prüfung. Dazu habe ich mich bereits bewiesen und gut bestanden. Eine Antwort kam verzögert und es wurde daran festgehalten, dass auch Fragen hinsichtlich der vier Handlungsfeldern vorkommen dürfen.
    Zusammengefasst habe ich den Eindruck gehabt, dass der Prüfungsausschuss nicht auf meine Präsentation eingegangen ist.

    Nach Auseinandersetzung, bin ich auf dieses Forum gestoßen und würde mich sehr hinsichtlich Feedback zur Unzulässigkeit meiner Prüfung bzw. Meinungen/Hilfe/Rat ggf. weiteres mögliches Vorgehen sehr freuen.

    Laut meinem IHK Bescheid haben mir nur sehr wenige Punkte gefehlt bis zum Bestehen der praktischen Prüfung.
    Ich überlege die IHK Stelle anzuschreiben und nachzufragen, was rechtlich denn nun wirklich für den zweiten Teil relevant ist und ggf. Einspruch zu erheben. Schließlich möchte ich im nächsten Anlauf – was leider unausweichlich ist – auch wissen, was ich wirklich können muss. Eventuell würde ich auch nachfragen, ob ich die Prüfung bei einer anderen Stelle absolvieren kann.

    Vielen Dank schon mal im Voraus.
    Grüße, Sebastian.

    #2
    Hallo, Sebastian,

    auf der Grundlage Ihrer Schilderung bin ich der Ansicht, dass Ihre praktische Prüfung hinsichtlich der Bewertung Ihrer Präsentation und hinsichtlich der Fragen im Fachgespräch gravierend falsch durchgeführt wurde.

    Lassen Sie sich am besten vom Veranstalter Ihres 'Video-Kurses' über Ihr Vorgehen gegenüber der betr. IHK beraten.

    Sofern Sie Teilnehmer meines AEVO-OnlineKurses gewesen wären, hätten Sie mit Sicherheit nicht die Präsentation gewählt (Begründung: https://aevo-lernkartei.de/unterweis...praesentation/) und ich würde Sie nun dabei unterstützen, einen Widerspruch gegen die betr. IHK einzulegen – auch hierzu ein paar Infos: https://aevo-lernkartei.de/ausbilder...cht-bestanden/
    Reinhold Vogt - Sie können Teile meines AEVO-OnlineKurses kostenfrei nutzen sowie Teile meines OnlineKurses 'Lern- und Gedächtnistechniken für Bildungs-Profis'

    Kommentar


      #3
      Hallo Reinhold,

      vielen Dank für die schnelle Antwort. Ihre Zweitmeinung und Informationen haben mir sehr geholfen. Ich werde jetzt einen Widerspruch gegen die IHK einlegen; ggf. werde ich über den weiteren Ablauf informieren.

      Viele Grüße
      Sebastian

      Kommentar


        #4
        Hallo Sebastian,

        hat Dein Einspruch ein positives Ergebnis gebracht?

        Bei Deiner Prüfung ist offensichtlich eine Menge ziemlich schlecht gelaufen ...

        Beste Grüße
        Ausbilder75

        Kommentar


          #5
          Hallo Ausbilder75,

          leider liegt mir bislang noch kein Ergebnis vor (Warte schon ca. 1,5 Monate). Ich melde mich noch mal, sobald ich eine Antwort zu meinem Widerspruch erhalte.

          Viele Grüße
          Sebastian

          Kommentar


            #6
            Hallo Reinhold und alle anderen,

            nach langer Wartezeit und Nachhaken, wurde mein Widerspruch abgelehnt. Dieser sei zwar zulässig, aber unbegründet. Trotz Aufforderung meinerseits detaillierte Stellungen zu beziehen, waren die Begründungen kurz und oberflächlich formuliert. Zusammengefasst: Nichts neues innerhalb von 3 Monaten. Zu den Antworten im Einzelnen:


            1. Präsentation:

            Laut dem Widerspruchs bzw. Prüfungsausschusses hatte meine Präsentation mehr den Charakter eines Fachvortrages als eine lebensnahe Schilderung einer Ausbildungssituation. Demnach konnte der Prüfungsausschuss nicht beurteilen, ob ich ausbildungsrelevante Themen didaktisch an Auszubildende weitergeben kann und somit konnten berufs- und arbeitspädagogische Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nicht nachgewiesen werden.

            Meine Präsentation basierte aber auf eine konkrete Schilderung einer Ausbildungssituation. Also unter Anderem auch eine Schilderung mit wechselnden Dialogen zwischen mir und dem Azubi.
            Die Art meiner Präsentation habe ich wie folgt durchgeführt (Natürlich mit anderem Thema):

            https://www.youtube.com/watch?v=NfStI7tQ50Y&t=792s

            Für mich ist diese Form der Präsentation zulässig!

            Nebenbei wurde im Schreiben darauf hingewiesen, dass ich trotz zahlreicher Hinweise von meinem Prüfungsausschuss, sich mir als Gruppe oder Einzelperson zur Verfügung zu stellen, diese mich nicht von meinem bereits eingeschlagenen Weg abgebracht hatte. Was de facto eine Lüge ist! Der Ausschuss hat mir dies zu keinen Zeitpunkt mitgeteilt bzw. mehrfach angedeutet!


            2. Fachgespräch:

            Weiter ist der Ausschuss der Meinung, dass die Auswahl der Prüfungsfragen sich alle auf mein Konzept (Unterweisungseinheit an einen minderjährigen Auszubildenden) richten. Hierfür konnte ich die elementaren Fachbegriffe nicht benennen und meine Antworten wiesen sachliche und inhaltliche Fehler auf. Die Fragen konnten laut Ausschuss gar nicht oder nur mit Hilfestellung beantwortet werden.

            Unabhängig von den Antworten, bin ich auch hier der Auflassung, dass ich einige Fragen selbst beantwortet habe. Auch ist es mir ein Rätsel, warum mein Konzept als „Unterweisungseinheit an einen minderjährigen Auszubildenden“ beschrieben wurde. Mein Konzept trug den Titel einer konkreten Ausbildungssituation und fokussiert sich nicht auf meinen minderjährigen Azubi – sondern auf meine Ausbildungssituation.

            Laut meiner Auffassung zielten die Fragen auf das Abfragen von Theorie und stützen sich nicht auf meine dargelegte Ausbildungssituation. Ich möchte hierbei eine Frage mit meiner Begründung aus meinem Widerspruch beispielhaft zitieren:


            Welche Voraussetzungen müssen Sie als Ausbilder erfüllen?
            Welches Dokument müssen Sie vorweisen, um die persönliche Eignung zum Ausbilden sicherzustellen?


            Ich habe diese Frage beantwortet, indem ich auf den Erwerb der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse durch die Ausbildereignungsprüfung verwiesen habe. Weiterhin habe ich auf die fachliche Voraussetzung durch eine entsprechende Berufsausbildung, Studium oder eine langjährige Berufserfahrung in einem Fachbereich, der ausgebildet werden möchte, hingedeutet. Auch auf die persönliche Eignung bin ich eingegangen, die z. B. keine Strafauffälligkeiten vorweisen darf.

            Daraufhin wurde ich gefragt, welches Dokument vorgelegt werden muss, um die persönliche Eignung sicherstellen zu können. Diese Frage konnte ich nicht korrekt beantworten. Gefordert war das polizeiliche Führungszeugnis.


            Die Relevanz der Fragen hinsichtlich meiner Ausbildungssituation ist für mich unbegründet. In meiner dargelegten Situation bin ich bereits Ausbilder und besitze demnach die notwendigen Voraussetzungen zum Ausbilden. Eine Erläuterung hinsichtlich der Auswahl und Gestaltung meiner Ausbildungssituation wird durch diese Frage eindeutig nicht angesprochen und zielte erneut auf die Abfrage von theoretischem Wissen ab. Diese Fragen stellten folglich keinen Bezug zu meiner Ausbildungssituation dar, sondern eignen sich als Prüfungsfragen zum schriftlichen Prüfungsteil.

            Für mich ist es unerklärlich, was diese Frage mit meiner Situation zu tun hatte bzw. wie der Prüfungsausschuss Fähigkeiten zum Planen, Durchführen und Kontrollieren meiner konkreten Ausbildungssituation hinterfragt.



            Die IHK verweist im Schreiben, dass ich inhaltliche Bewertungsfehler geltend machen möchte.
            Dabei ist aber zwischen Verfahrensfehlern und Bewertungsfehlern zu unterscheiden. Hierbei ist zu beachten, dass Verfahrensfehler gerichtlich überprüfbar sind, wohingegen den Prüfern nach der Rechtsprechung bei der inhaltlichen Bewertung ein zumindest teilweiser gerichtsfreier Beurteilungsspielraum zusteht.

            Also ist der Prüfungsausschuss im wahrsten Sinne „fein raus“ und Fragen dürfen frei formuliert werden? Eine Abgrenzung scheint somit schwer zu erfassen.


            Ich selbst stelle mir nun die folgenden beiden Fragen:

            - Würde ein gerichtliches Verfahren überhaupt noch Sinn machen? Wie hoch wären meine Chancen zu gewinnen? Ich sehe mich weiterhin im Recht und die Begründungen sind für mich unzureichend. Aber seitens des Beurteilungsspielraumes sehe ich keine guten Chancen - leider.

            - Wäre der Prozess mit hohen Kosten verbunden? Alleine für den abgelehnten Widerspruch ist eine fast dreistellige Gebühr fällig.


            Für eine Antwort habe ich natürlich nur einen Monat Zeit.

            Über eine Einschätzung (sofern möglich), würde ich mich freuen.


            Viele Grüße
            Sebastian
            Zuletzt geändert von flauschig88; 24.05.2021, 18:45.

            Kommentar


              #7
              Hallo, Sebastian,

              es ist sehr aufwändig und langwierig, gegen (vermeintlich) falsche IHK-Bewertungen vorzugehen und dann auch noch ein positives Ergebnis zu erstreiten.

              Hier können Sie zwei meiner (detaillierten und deshalb umfangreichen) Dokumentationen lesen:

              1. AEVO-Prüfung wurde schließlich annulliert.

              2. Auf Veranlassung des Richters im Verwaltungsgerichts-Verfahren wurde ein außergerichtlicher Vergleich zwischen IHK und Prüfling geschlossen.

              Falls Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, würde ich an Ihrer Stelle 'die Sache' nun beenden ... mit der Erfahrung, dass das bekannte Juristen-Wort richtig ist: "Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei Dinge."

              zwei Tipps:

              - Beantragen Sie bei der betr. IHK, dass sie die Wiederholungsprüfung bei einer anderen IHK ablegen dürfen.

              - Führen Sie in der Wiederholungsprüfung eine Unterrichtssimulation ("Durchführung einer Ausbildungssituation") durch, also nicht erneut eine "Präsentation" und bereiten Sie sich sorgfältig darauf vor.

              Guten Erfolg!
              Reinhold Vogt - Sie können Teile meines AEVO-OnlineKurses kostenfrei nutzen sowie Teile meines OnlineKurses 'Lern- und Gedächtnistechniken für Bildungs-Profis'

              Kommentar


                #8
                Hallo Reinhold,

                vielen Dank für ihr Feedback und die Tipps. Ich werde die Sache jetzt Ruhen lassen. Alleine aus zeitlichen Gründen, Nerven und da ich keine Rechtsschutzversicherung besitze.

                Im nächsten Durchlauf führe ich dann auf jeden Fall eine echte Simulation mit einem „Azubi“ durch und werde mich auf alles vorbereiten – Also nicht nur auf mögliche Fragen hinsichtlich meiner Durchführung.

                Auch werde ich einen Antrag stellen, um die Wiederholungsprüfung bei einer anderen IHK ablegen zu können. Es wäre schon sehr „komisch“ plötzlich die selben Prüfer vor mir zu haben. Ich hoffe, dass mir dies zumindest gestattet ist.

                Vielen Dank noch mal für die Infos und Ihnen alles Gute!

                Kommentar


                  #9
                  Hallo Flauschig88,

                  dass memoPower Werbung für sein Lernprogramm und seine (angeblichen) Erfolge macht ist bekannt. Aber ernsthaft; für eine exakte Analyse fehlen mir alle relevanten Unterlagen (die hätte man hochladen können). In deiner Ausbildung zum Ausbilder hätte man dich auch intensiver auf die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Prüfling und Prüfer*innen hinweisen sollen. Ich selber habe Prüfungen erlebt, wo der Prüfling nach nicht bestandener Prüfung anschließend behauptet hat, es wären ihm nur zwei Fragen gestellt worden - was laut Protokoll (fünf Prüfer) falsch war.
                  Meine Vermutung ist, dass dein Vorbereitungskurs zuwenig kommunikative Elemente besessen hat, was bei Nicht-Präsenz-Kursen sehr häufig der Fall ist. Ich hoffe, mein Ratschlag kommt nicht zu spät: In der praktischen Prüfung kommunikative Kompetenz als Ausbilder beweisen - egal ob Unterweisung oder Präsentation.
                  Beste Grüße

                  Kommentar


                    #10
                    Danke, helmut.passe-tietjen, für Ihre freundliche Erwähnung meiner Person.

                    Was meine "(angeblichen) Erfolge" angeht: Ich kann alle meine im Forum genannten Fakten / Vorwürfe belegen.

                    Gegen fachlich fehlerhaftes Verhalten von Prüfungsausschussmitgliedern kann ein Prüfling kaum angehen. Ein Prüfungsvorbereitender, als ein an der Prüfung Nicht-Beteiligter, hat in diesen Fällen überhaupt keine unmittelbare Einflussmöglichkeit.

                    Aber manchen(!) IHKs / HwKs werden manchmal(!) nicht nur fachliche Fehler, sondern sogar gravierende rechtliche Verstöße vorgeworfen - zum Teil sogar über mehrere Jahre andauernd. Als Prüfungsvorbereitender konnte ich in mehreren dieser Fälle mit Aufsichtsbeschwerden bei den für die IHKs zuständigen Aufsichtsgremien vorgehen.

                    Gerade wegen meiner Beweisfähigkeit waren alle meine Aufsichtsbeschwerden (bis auf eine) gegen widerrechtliche Verhaltensweisen mehrerer IHK's und einer HwK erfolgreich.

                    Ich kann aber nachvollziehen, warum meine veröffentlichte Kritik bei manchen Beteiligten leider nicht als hilfreich für saubere Prüfungsverfahren empfunden wird.

                    Interessierte können sich über Details für meine kritische Haltung auf meiner Webseite sehr umfassend informieren. Aber es gibt auch mehrere Seiten, die lediglich einzelne Fälle detailliert beschreiben, unter anderem hier. - Diese Seiten sind über die übliche Navigation auf meiner Webseite nicht auffindbar, sondern nur, wenn man nach den betreffenden Suchbegriffen googelt.
                    Reinhold Vogt - Sie können Teile meines AEVO-OnlineKurses kostenfrei nutzen sowie Teile meines OnlineKurses 'Lern- und Gedächtnistechniken für Bildungs-Profis'

                    Kommentar


                      #11
                      Ergänzung:

                      Sofern sich die Formulierung "seine (angeblichen) Erfolge" von helmut.passe-tietjen auf meine AEVO-fachliche Qualifikation als Prüfungsvorbereitender beziehen sollte, verweise ich gern zum Beispiel auf folgende meiner Unterseiten: hier
                      Reinhold Vogt - Sie können Teile meines AEVO-OnlineKurses kostenfrei nutzen sowie Teile meines OnlineKurses 'Lern- und Gedächtnistechniken für Bildungs-Profis'

                      Kommentar

                      Lädt...
                      X