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Heterogenität in der Berufsausbildung

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  • HPEDo
    antwortet
    Die Bedeutung des Modellversuchsprogramm „Neue Wege in die duale Ausbildung – Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung“

    Der Transfer und die Umsetzung der Modellversuchsprogrammergebnisse sind immer noch aktuell. Das belegt eine Rezension zu der Publikation „Heterogenität und Vielfalt in der beruflichen Bildung – Konzepte, Handlungsansätze und Instrumente aus der Modellversuchsforschung“ (Hrsg.: Westhoff/Ernst): : https://www.socialnet.de/rezensionen/20521.php.

    Dieses Thema bewegt weiterhin sowohl die Praxis, die Wissenschaft und auch in Politik.

    Die Ergebnisse der Modellversuche werden offensichtlich in verschiedenen Bereichen der beruflichen Bildung weiter beachtet und fließen in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte ein, so wurden z.B. die im Modellversuch „BRIDA“ entwickelten Instrumente ( vgl. auch https://forum.foraus.de/forum/in...arter-workshop) bei den Arbeiten des BIBB zur Integration junger Flüchtlinge in die Ausbildung exemplarisch einbezogen.

    Ein weiteres Beispiel: eines der Unternehmen, die am Modellversuch BRIDA beteiligt waren, ein Landwirtschaftsbetrieb aus Zwönitz in Sachsen (Erzgebirge), wurde als bester Ausbildungsbetrieb des Jahres 2017 im Bereich der Landwirtschaft in Deutschland geehrt. So hat die dortige Agrargenossenschaft 2011 einen Ausbildungsverbund gegründet, in dem die Auszubildenden eine breit aufgestellte Ausbildung erhalten. Dieser Ausbildungsverbund hat auch wesentliche Impulse durch die Beteiligung an dem Modellversuch erhalten – so die Aussage der Verantwortlichen. Diese zukunftsweisende Ausbildung wird als wesentliche Hilfe gegen den Fachkräftemangel, unter dem diese Branche besonders leidet.

    Ähnliches lässt sich auch aus anderen Bereichen berichten – der Berufsausbilder-Verband NRW, der sich als eine Anlaufstelle für Ausbilderinnen und Ausbilder versteht, kann das wichtige Thema „Heterogenität und Vielfalt“ im Gespräch mit den in der Praxis Tätigen bestätigen und versucht, auch unter Bezug auf die Instrumente und Handlungsansätze aus den Modellversuchen, Impulse zu geben. Näheres zum Verband mit seinen Bildungsangeboten und Informationen zu aktuellen Themen unter http://nrw.bdba.de/.

    Wir freuen uns über weitere Anregungen und Beiträge.


    Heinz-Peter Engler (Vorsitzender des Berufsausbilder-Verband NRW e.V.)
    Zuletzt geändert von HPEDo; 22.03.2018, 11:29.

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  • Ausbilder75
    antwortet
    Hallo,

    vielen Dank für die umfangreichen Informationen in diesem Bereich. Gibt es denn etwas neues zum Thema Heterogenität? Meines Erachtens werden unsere Azubis immer "heterogener", also von geradezu erstaunlich perfekten Azubis bis zu Auszubildenden mit kaum vorhandener Sozialkompetenz oder fast Analphabeten ist bei uns im Betrieb mittlerweile alles vorhanden. Wer macht ähnliche Erfahrungen? Und wie geht Ihr im Ausbildungsalltag damit um?

    Viele Grüße
    Ausbilder75

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  • eduvisor
    antwortet
    Heterogenität gelebt – welche Leistungen werden vom Ausbildungspersonal
    erwartet?

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    wir freuen uns, dass der Gedanke der Heterogenität in der Berufsbildung aktueller denn je ist.

    Zu diesem Thema gestaltet der Berufsausbilderverband NRW auf der Didacta in Stuttgart ein Podium im Forum Berufliche Bildung.
    Gisela Westhoff (Vorstand des Verbandes NRW) und Prof. Dr. Helmut Ernst (Hochschule Wismar) stellen sich dort den Fragen der Besucherinnen und Besucher. Es geht dabei vor allem darum, die Fragen der Ausbilderinnen und Ausbilder in den Unternehmen und anderen Institutionen der Berufsbildung sowie der Lehrer und Lehrerinnen aufzunehmen und gemeinsam Antworten zu finden.

    Wir sprechen Sie an, die Sie täglich die jungen Menschen in der Ausbildung begleiten und sie auf ihre Arbeit im Beruf vorbereiten. Dabei stellen Sie sich auch den Herausforderungen der Heterogenität und Vielfalt z. B. hinsichtlich der verschiedenen kulturellen Voraussetzungen - einem Migrationshintergrund, sei es aus der Generation der Vorfahren oder weil sie selbst als Flüchtlinge gekommen sind - und hinsichtlich unterschiedlicher familiärer Herkunft sowie differenzierter Bildungsabschlüsse.

    Die berufliche Bildung stellt zu diesen und anderen Fragen fundierte Angebote bereit, die erforscht, erprobt und für die Praxis hilfreich sind. Dieses Forum auf der Didacta wird darauf eingehen und beispielhaft Antworten vorstellen, die gemeinsam mit der Berufsbildungspraxis in Unternehmen, Schulen und anderen Bildungsinstitutionen, mit Wissenschaftler/-innen und Verantwortlichen aus der Politik entwickelt und erprobt worden sind. Modellversuche des Bundesinstituts für Berufsbildung, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, haben in allen Regionen der Bundesrepublik in dem Programm „Neue Wege in die duale Ausbildung – Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung“ Konzepte und Handlungsansätze, erarbeitet, die Impulse und Anregungen für die Diskussion geben werden.

    Wir freuen uns darauf, viele interessierte Ausbilderinnen und Ausbilder, Lehrer und Lehrerinnen auf dem Forum begrüßen zu können. Ihre Erfahrungen und Ihre Meinung sind uns sehr wichtig und wir möchten sie gern in die weitere Arbeit des Berufsausbilderverbands einbringen.

    Weitere Informationen: http://www.bildungsmedien.de/index.p...e-bildung-2017.

    Gisela Westhoff, Bonn,Prof.Dr. Helmut Ernst, Wismar im Januar 2017

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  • gisela.westhoff
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    die Instrumente zum Umgang mit der zunehmenden Heterogenität in der Berufsausbildung, die in den Modellversuchen des Programms „Neue Wege…“ entwickelt worden sind, standen neben anderen aktuellen Themen auf der Agenda der Tagung des Bundesverbandrates des Bundesverbands Deutscher Berufsausbilder (BDBA e. V.)
    am 23./24. April 2016 in Hannover.
    Dort wurden die Instrumente, die sich insbesondere an das Ausbildungspersonal und die Betriebsleitungen in den ausbildenden Unternehmen richten, exemplarisch dargestellt und hinsichtlich ihrer Praxisrelevanz diskutiert. Die Angebote, die jederzeit im Forum über foraus.de (https://foraus.bibb.de/forum/forumdi...cherung-in-KMU) , die Homepage des BIBB (www.bibb.de) und dort zur weiteren Information auch über www.bibb.de/heterogenitaet verfügbar sind, fanden auf der Tagung des BDBA eine hohe Resonanz. Insbesondere wurde auch die aktuelle Herausforderung durch die Aufgabe der Integration der vielfältigen Gruppe der Flüchtlinge in die Berufsbildung betont und dass die unterschiedlichen Instrumente und Handlungskonzepte aus den Modellversuchen des Programms „Neue Wege/Heterogenität“ für die Praxis eine echte Hilfe sein können.
    Die neuen Instrumente für die Ausbildungspraxis werden in der Broschüre des BIBB „Fachkräftesicherung durch Vielfalt – Praxiserprobte Wege für mehr Erfolg in der dualen Ausbildung“ ausführlich dargestellt. Dort werden auch Anregungen für die Anwendung in anderen Betrieben gegeben. Die Broschüre ist als Download verfügbar unter: www.bibb.de/veroeffentlichungen.

    Auf der Tagung des Bundesverbandes der Berufsausbilder/-innen in Hannover haben die Teilnehmenden die bedeutsame Arbeit des Ausbildungspersonals herausgestellt und betont, wie wichtig es ist, tragfähige Konzepte und Instrumente bereitzustellen, wie sie sie u.a. in den Modellversuchen entwickelt werden.
    Nähere Informationen über die Arbeit des Bundesverbandes erhalten Sie unter: www.bdba.de.

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  • eduvisor
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    der Gedanke zunehmender Heterogenität in der Berufsbildung mit seinen Problemen, aber auch großen Chancen gewinnt immer größere Bedeutung. Daher möchte ich hier auf zwei Publikationen aufmerksam machen, die eine Reihe von Anregungen bieten:

    !. Gisela Westhoff/Helmut Ernst (Hrsg)
    Heterogenität und Vielfalt in der beruflichen Bildung
    Konzepte, Handlungsansätze und Instrumente aus der Modellversuchsforschung

    Dieser Sammelband ist die Zusammenfassung des Modellversuchsprogramms 'Neue Wege in der dualen Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung', in dem bundesweit 17 Projekte gearbeitet haben. Die Grundidee aller Modellversuche ist es, die beruflichen Bildungsangebote passend zu den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Jugendlichen zu gestalten, statt Anforderungen zu formulieren, die längst nicht alle erfüllen. Damit verbunden ist die Anerkennung der Heterogenität als Vielfalt, die bereichert, nicht behindert
    Reihe Berichte zur beruflichen Bildung
    Herausgeber Westhoff,Gisela, Ernst,Helmut
    Verlag W. Bertelsmann Verlag
    Erschienen 2016

    2. Fachkräftesicherung durch Vielfalt
    Die Handreichung unterstützt vor allem kleine und mittlere Unternehmen mit praxiserprobten Instrumenten und Methoden, damit sie auch den Jugendlichen einen Zugang zur Ausbildung ermöglichen, die ihnen für ihr Unternehmen oftmals als nicht geeignet erscheinen.
    Sie kann als Download unter
    https://www2.bibb.de/bibbtools/dokum...rrierefrei.pdf
    kostenlos herunter geladen werden oder als Broschüre über das BIBB bezogen werden.

    Wir freuen uns über Ihr anhaltendes Interesse.

    Prof. Dr. Helmut Ernst

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  • LuannEmer
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Sehr gut. Vielen Dank für diese interessanten Information.

    Freundliche Grüße
    Zuletzt geändert von Administrator; 26.01.2016, 10:26.

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  • eduvisor
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Der Aussage zum hohen Stellenwert der Heterogenität in der Berufsbildung stimme ich zu,
    Das Thema gewinnt immer größere Bedeutung und ist eng verbunden mit der Inklusion.
    Erinnern möchte ich aber auch, dass wir im Förderschwerpunkt vielfältige Erfahrungen zur Unterstützung junger Migrantinnen und Migranten und kleiner und mittlerer Unternehmen mit Migrationshintergrund in der Ausbildung gewonnen haben.
    Hervorzuheben sind hier vor allem die Modellversuche der Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten Hamburg und des Interkulturellen Bildungszentrums Mannheim gGmbH.
    Jnformationen zu entwickelten instrumenten dieser Modellversuche finden Sie u.a. unter

    http://www.foraus.de/media/docs_cont...aftskenner.pdf

    und

    http://www.foraus.de/media/docs_cont...nder_Tisch.pdf

    Immer wieder lohnt sich auch ein Blick auf das Forum: Instrumente zum Umgang mit Heterogenität und zur Fachkräftesicherung in KMU unter

    https://foraus.bibb.de/forum/forumdi...cherung-in-KMU

    und auf die BIBB-Seite

    https://www2.bibb.de/bibbtools/de/ssl/4928.php

    Wir freuen uns über Ihr Interesse
    Prof. Dr. Helmut Ernst

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  • gisela.westhoff
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Das Thema „Heterogenität“ hat in der Berufsbildung einen hohen Stellenwert. Der Transfer des Modellprogramms ist vielfach erkennbar. Das BIBB bringt die Instrumente und weitere Informationen jetzt auch über Twitter in Umlauf (https://twitter.com/BIBB_de).
    Zuletzt geändert von Administrator; 29.10.2015, 12:50.

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  • HaMe
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Demografie-Konferenz Halle (Saale)

    Am 27. August fand in Halle (Saale) die „Demografie-Konferenz: Fachkräftesicherung in Mitteldeutschland. Handlungsansätze für die Zukunft der Berufsbildung“ statt, auf der sich über 100 Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Handwerk und Bildungspraxis über die aktuellen Problemlagen der Fachkräftesicherung austauschen und gemeinsam nach Lösungen suchen wollten. Die Veranstaltung spiegelte zum einen die alarmierende Situation auf dem aktuellen Ausbildungsmarkt deutlich wider und zeigte zugleich die Notwendigkeit auf, sich eingehend mit dem Thema im Kontext der Heterogenität, Vielfalt und Diversität sowie der Qualitätssicherung in der Berufsbildung auseinanderzusetzen. Die Vorträge, Präsentationen und Diskussionen mit den eingeladenen Gästen zeigten hierzu zukunftsweisende Wege auf.
    So rief Prof. Dr. Hubert Esser in seinem Fachvortrag, dezidiert dazu auf, die aus der zunehmenden Heterogenität der Bewerber/innen resultierenden Problemlagen nicht nur als Belastung, sondern auch und gerade als Chance zu begreifen. Im Anschluss daran erfolgte die Präsentation verschiedener Modellversuche aus der Region Mitteldeutschland, die auf einem „Markt der Innovationen“ konkrete Handlungsansätze und Instrumente vorstellten, die sie „aus der Praxis für die Praxis“ unter wissenschaftlicher Begleitung entwickelt haben, um damit neue Wege gehen und so einen Beitrag zur Qualitätssicherung der Berufsbildung leisten zu können. Die Resonanz auf diese Angebote zeigte sich in dem deutlichem Interesse der Gäste und den folgenden Diskussionen, die durch Prof. Dr. Klaus Jeneweins Impulsvortrag über die besonders prekäre Ausbildungssituation in Mitteldeutschland angereichert wurde; eine Einschätzung, die auch den Ausführungen des Präsidenten der Handwerkskammer, Thomas Keindorf, entsprach. In einer abschließenden Podiumsdiskussion formulierten Vertretern/-innen aus Handwerk, Politik, Wissenschaft und Bildungspraxis die aktuellen Problemlagen und mögliche Handlungsalternativen. Thomas Keindorf betonte in seinem Abschiedsstatement die wichtige Rolle des Handwerks, das schon sehr frühzeitig auf die Folgen der demografischen Entwicklung hingewiesen habe und verband dieses mit der Bitte an alle Beteiligten, die Besonderheiten, die das Handwerk ausmache, weiterhin zu unterstützen. Alle relevanten Details zu Programm und Verlauf der Konferenz sind in Kürze in den Veranstaltungsdokumentationen des Modellversuchs „Heterogenität“ unter http://www.bibb.de/de/8042.php. zu finden.

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  • ASM e.V.
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Der Modellversuch „Heterogenität in Berufsausbildung und Ausbildung“ der von der ASM e.V. umgesetzt wurde, endete nach einer Laufzeit von mehr als 3 Jahren zum 31.08.2014. Mit Auslaufen des Modellversuches wird das von der ASM e.V. und der Freien Schule Hamburg e.V. initiierte Instrument „Runder Tisch“ in einer anderen Form weitergeführt.
    Seit Mitte 2014 setzt Arbeit und Leben Hamburg e.V. den Runden Tisch um, der den Themenschwerpunkt „Die Neuen EU-Bürger“ hat. Dieses Thema ist aus unserem Runden Tisch am 07.11.14 hervorgegangen, in der wir die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten. Das Interesse für die Fortsetzung dieses Themas war sehr groß. Die Teilnehmer des Runden Tisches „Die neuen EU-Bürger“ sind Interessensverbände, Träger, Soziale Einrichtungen und Migrantenorganisationen. Das Thema ist seit der Zuwanderung der neuen EU-Bürger ein wichtiges Thema in der Hansestadt Hamburg. Im Runden Tisch werden sowohl Fragen zur Ausbildung, Kindergeld als auch zu arbeitsrechtlichen Fragen bearbeitet.


    Arzu Pehlivan (ASM e.V.)

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  • gisela.westhoff
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    der Transfer der Ergebnisse aus den Modellversuchen des Programms „Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung“ geht auch nach dem offiziellen Ende der Laufzeit der einzelnen Projekte weiter: Publikationen, Diskussionen, Präsentationen der Ergebnisse in neuen Kontexten und Veranstaltungen, wie z. B. der Workshop 7 Im Rahmen der Hochschultage in Dresden im vergangenen März, und nicht zuletzt die kontinuierliche Diskussion hier auf der Pinnwand und die Nutzung der „Instrumente zum Umgang mit Heterogenität und zur Fachkräftesicherung in KMU“ im Forum (www.foraus.de/foren) sind Beispiele dafür.

    Am 27. August findet die zweite überregionale Tagung in diesem Jahr statt. Das Thema lautet:

    „Demografie: Fachkräftesicherung in Mitteldeutschland:
    Handlungsansätze für die Zukunft der Berufsbildung“

    http://www.bibb.de/dokumente/pdf/Inf...ekonferenz.pdf

    Aus dem Programm ist ersichtlich, dass eine Auswahl von Modellversuchen ihre erarbeiteten Konzepte und Instrumente auf einem „Markt der Innovationen“ präsentieren und sie damit für eine breitere Anwendung in der Berufsbildungspraxis zur Verfügung stellen werden.
    Die bundespolitische Seite wird durch den Präsidenten des BIBB, den für die Modellversuche zuständigen Abteilungsleiter und die Programmleitung vertreten. Darüber hinaus werden die übergreifenden wissenschaftlichen und praxisrelevanten Aspekte von zwei Mitgliedern der externen wissenschaftlichen Programmbegleitung vorgestellt.
    In einer abschließenden Podiumsdiskussion kommen verschiedene Akteure der mitteldeutschen Landesregierungen, der gastgebenden Handwerkskammer sowie weitere Vertreter/-innen der Politik, der regionalen wissenschaftlichen Institutionen und des BIBB zu Wort.

    Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind und sich anmelden unter: http://www.bibb.de/dokumente/pdf/Ein...meldebogen.pdf .

    Gisela Westhoff, Programmleitung im BIBB.
    Zuletzt geändert von gisela.westhoff; 06.08.2015, 11:29.

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  • KaRi
    antwortet
    AW: Nachqualifizierung unter Nutzung von Zeitarbeit

    Ein Beispiel aus der betrieblichen Praxis:

    In unserem Unternehmen bieten wir Workshops für unsere dual Studierenden an, in denen sie die Möglichkeit haben sich die Aufgaben der verschiedenen Unternehmensbereiche zu erarbeiten und nachzuvollziehen, wie und wo Arbeitsprozesse ineinander greifen und aufeinander aufbauen. Die Studierenden nehmen in Gruppen von ca. 20 Teilnehmern an den Workshops teil. Bewusst werden diese Gruppen so eingeteilt, dass eine größtmögliche Durchmischung von Studierenden
    • verschiedener Studiengänge (BWL in verschiedenen Fachrichtungen, Wirtschaftsinformatik, Angewandte Informatik und Informationstechnik),
    • aus verschiedenen Unternehmensbereichen (z.B. Vertrieb, Marketing, Logistik, IT)
    • von verschiedenen Hochschulen
    • aus ganz Deutschland
    entsteht.
    Es ist keine identifizierte Problemstellung, die ein solches Vorgehen erforderlich macht, sondern dahinter steckt die Idee, dass der Lernprozess durch die Vielfalt der Blickwinkel und Kenntnisse der zusammenkommenden Teilnehmer bereichert wird. Die Herausforderung an die Referenten ist natürlich, den verschiedenen Hintergründen der Teilnehmer gerecht zu werden, was (leider) nicht immer möglich ist. In den Rückmeldungen zum Ende der Workshops wird von den Studierenden – ohne dass gezielt danach gefragt wurde - regelmäßig hervorgehoben, dass sie die Durchmischung der Gruppen (ggf. trotz anfänglicher Vorbehalte) als wertvoll erlebt haben.

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  • sbacher
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Wir haben ein schönes Videos mit "Gänsehautgarantie" zu den EuroSkills auf Youtube eingestellt:

    https://youtu.be/zCITmVHsCGE

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  • marianne.hagen
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Heteronenität:
    Der Begriff Heterogenität hat seinen Ursprung im griechischen Adjektiv heterogenés, das sich aus den Wörtern heteros (=verschieden) und gennáo (=schaffen, erzeugen) zusammensetzt. Im pädagogischen Zusammenhang meint Heterogenität die Vielfältigkeit und Verschiedenartigkeit der Schüler hinsichtlich eines oder mehrerer Merkmale und unterschiedlichen Eigenschaften.

    Jeder Lernende ist auf seine Art und Weise einzigartig. Betrachtet man eine Lerngruppe unterscheiden die einzelnen Teilnehmer und ihre primären und sekundären Merkmale.
    Primäre Merkmale sind Alter, Geschlecht, Herkunft, Bildung/Vorbildung usw.
    Sekundäre Merkmale umfassen außerdem Ängste, Sozialverhalten, Sprache, Konfliktfähigkeit, Durchhaltevermögen, Merkfähigkeit und viele andere. An den folgenden fünf Beispielen werden die Unterschiede deutlicher:
    Interessen: Heterogenität kann sich in der Interessenslage der Schüler wiederfinden. Ein Lernender hat Spaß an Mathematik und verfügt daher über hervorragende Mathe-Kenntnisse, hat aber große Lücken im Wortschatz und in der Grammatik, da ihm dies wenig Freude macht. Ein anderer Schüler interessiert sich für Kunst, aber findet keinen Zugang zu geschichtlichen Themengebieten und findet Mathe und Deutsch vollständig uninteressant. Dadurch finden sich Überschneidungen durch gemeinsame Interessen, aber auch große Abweichungen.
    Lernwege: Schüler können sich auf unterschiedliche Art und Weise ein Thema erschließen oder Arbeitsergebnisse zusammenfassen. Man unterscheidet visuelle, auditive und taktile Lernwege. Diese Lernwege sind je nach Schüler verschieden.
    Lern- und Arbeitsverhalten: Es gibt unterschiedliche Lerntypen. Einige Schüler verfügen über ein großes Organisationstalent, arbeiten zielgerichtet und teilen ihre Arbeitszeit richtig ein. Andere haben weniger Ausdauer und Konzentrationsvermögen. Sie trödeln, lassen sich schnell ablenken oder verlieren den Mut zur Weiterarbeit und brauchen viel extrinsische Motivation.
    Erfahrungen: Jeder Schüler kommt mit einer individuellen Lebenserfahrung und einem eigenen Lebensschicksal in die Schule und bringt eine unterschiedliche Biografie mit. Dies hat Auswirkung auf die Heterogenität.
    Motivation: Die Lernmotivation ist bei Schülern unterschiedlich stark ausgeprägt. Die einen sind mit Spaß bei der Sache, die anderen erleben eher Lernfrust statt Lernlust. Daher wird unterschiedliche Unterstützung nötig.
    Heterogenität innerhalb einer Lerngruppe oder Klasse ist dennoch spannend für eine Lehrkraft. Sie sollte sich jedoch über diese Merkmale bewusst sein und dies im Unterricht entsprechend berücksichtigen, um erfolgreich zu sein.

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  • eduvisor
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    auf vielfachem Wunsch ist jetzt unter http://www.bibb.de/de/26423.php die Dokumentation des erfolgreichen Workshops zur Demographie auf den Hochschultagen Berufliche Bildung 2015 in Dresden erschienen. Enthalten sind Beiträge von Gisela Westhoff, BIBB; Prof. Heister, BIBB; Prof. Jenewein, OvGU Magdeburg und von Modellversuchen aus Annaberg-Buchholz und Meuselwitz.
    Wir freuen uns über Ihr Interesse.
    Prof. Dr. Helmut Ernst

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