Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Heterogenität in der Berufsausbildung

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #46
    AW: Nachqualifizierung unter Nutzung von Zeitarbeit

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    Ihr großes Interesse an unserer Pinnwanddiskussion zeigt, dass die zunehmende Heterogenität in der Berufsbildung ein Thema ist, dass uns alle stark bewegt. Es wird deutlich, dass die Konzepte und Instrumente, die in den 17 Modellversuchen unseres Förderschwerpunkts einen gewichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und zur Kompetenzentwicklung leisten können.
    Inzwischen hat am 7. Mai im BMBF eine große Transferveranstaltung stattgefunden.
    Dabei fanden solche Themen wie die Teilzeitausbildung, neue Marketingstrategien, interkulturelle Kompetenz, Verknüpfung der vielfältigen Angebote entlang der Bildungskette, der Aufbau von Netzwerken und die Fortbildung von Ausbilderinnen und Ausbildern sowie von ausbildenden Fachkräften für die Förderung von Jugendlichen in Ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit besonderes Interesse. Die Tagungsdokumentation wird in Kürze veröffentlicht.

    Wir setzen den Weg des Transfers und der Verstetigung der Modellversuchsergebnisse fort.
    Dazu finden Sie Informationen z. B. unter folgenden Adressen:
    www.bibb.de/heterogenitaet (Webseite des Modellversuchsschwerpunktes),
    https://foraus.bibb.de/forum/forumdi...cherung-in-KMU (im Forum hier auf foraus.de)

    Die auf diesen Seiten benannten Ansprechpartner /innen freuen sich auf die Diskussion und den Erfahrungsaustausch mit Ihnen. Über neue Publikationen zur Thematik "Heterogenität in der Berufsbildung" werden wir Sie weiter informieren.

    Ich danke Ihnen für Ihr Interesse sowie für Ihre Beteiligung an der Diskussion und wünsche Ihnen viel Erfolg in Ihrer berufspädagogischen Arbeit

    Gisela Westhoff
    Programmleitung des BIBB-Modellversuchsschwerpunkts "Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung"

    Kommentar


      #47
      AW: Ausbildungsorientierte Alphabetisierung

      Fachworkshop - Ein Blick auf die Stärken und Ressourcen von Roma und Sinti Jugendlichen


      Am 18.06. fand auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten der zweite Fachworkshop zum Thema „Wie können die Stärken und Potenziale der Roma- und Sinti-Jugendlichen für die Arbeitswelt gewonnen werden?“ statt.

      Das Ziel bestand darin, zu analysieren wie die Stärken und Potenziale der Roma und Sinti Jugendlichen in ihren Tätigkeitsfeldern für die Arbeitswelt gewonnen werden können.
      Im Verlauf des Workshops haben wir gemeinsam fundierte Ergebnisse zusammentragen können.
      Dabei wurde der Wusch bekräftigt, weiterhin an der Thematik zusammenzuarbeiten.
      Wenn Sie weitere Informationen wünschen oder mit uns zusammen arbeiten wollen, wenden Sie sich bitte an uns. Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen.

      Arzu Değirmenci Pehlivan
      Projektleitung "Heterogenität in Berufsorientierung und Ausbildung"

      Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e.V. (ASM)
      c/o Handelskammer Hamburg
      Schauenburgerstraße 49
      20095 Hamburg
      Tel. 040/361 38 - 746
      Fax 040/361 38 - 774
      www.asm-hh.de

      Kommentar


        #48
        AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

        Liebe Kolleginnen und Kollegen,
        Fachkräftesicherung für KMU - Direkte Wege zum Erfolg
        Am 07.05.2014 fand die Transferveranstaltung des bundesweiten BIBB-Modellversuchsprogramms "Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung" im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Bonn statt. Inzwischen ist auf der neu gestalteten BIBB-Seite die Dokumentation dieser Veranstaltung veröffentlicht worden.
        Sie finden sie unter http://www.bibb.de/de/8044.php , u.a. mit Beiträgen von
        Frau Kornelia Haugg, Abteilungsleiterin im BMBF,
        Herrn Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des BIBB
        und Frau Gisela Westhoff, Programmleiterin im BIBB.
        Außerdem werde viele Erfahrungen aus den Modellversuchen vorgestellt.
        Wir freuen uns über Ihr Interesse.
        Prof. Dr. Helmut Ernst

        Kommentar


          #49
          AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

          Liebe Kolleginnen und Kollegen,
          inzwischen ist auf der BIBB-Seite unter
          http://www.bibb.de/dokumente/pdf/a33...rrierefrei.pdf
          das Kompendium
          „Bildungskonzepte für heterogene Gruppen - Anregungen zum Umgang mit Vielfalt und Heterogenität in der beruflichen Bildung. Kompendium, Bonn 2014. (Autoren: Günter Albrecht, Helmut Ernst, Gisela Westhoff, Manuela Zauritz)“
          erschienen
          Dieses Kompendium gibt einen Einblick in den Forschungs- und Entwicklungsprozess des Modellversuchsförderschwerpunktes „Neue Wege in die duale Ausbildung – Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung“. Der Fokus liegt auf einem bisher nicht publizierten Gutachten zu Fragen der Heterogenität in der beruflichen Bildung, das die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) und Partnern im Auftrag des BMBF in Kooperation mit dem BIBB erstellt hat (Gutachten 2009) . Die dort ermittelten Forschungsergebnisse, die Handlungsempfehlungen und Prognosen zum Thema Heterogenität in der beruflichen Bildung werden hier als Handreichung und Nachschlagewerk veröffentlicht .
          Wir freuen uns über Ihr Interesse.
          Prof. Dr. Helmut Ernst

          Kommentar


            #50
            AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

            Modellversuch stellt Welt- und Europameister in der Berufsbildung

            Das Nationalteam der Stuckateure hat bei den EuroSkills im französischen Lille die Goldmedaille und sogar die Auszeichnung „Best of Nations“ erkämpft.

            Wir gratulieren ganz besonders den beiden Gewinnern Marc Armbrüster und Valmir Dobruna.
            Herzlichen Glückwunsch auch an das gesamte Team!!!!!

            Wir freuen uns sehr mit den "Stuckis" und betrachten diese Arbeit als ein besonders schönes Stück „Transfer und Verstetigung“ auch nach Abschluss der Modellversuche.

            Gisela Westhoff, Bundesinstitut für Berufsbildung

            Neuer Podcast zum Gewinn der EuroSkills 2014:
            http://www.stuck-azubi.de/EuroSkills...dr=9674&lcr=ru


            http://www.nationalteam-stuckateure.de

            Kommentar


              #51
              AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

              Hochschultage Berufliche Bildung
              Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
              im Rahmen der Hochschultage Berufliche Bildung an der Technischen Universität Dresden findet am Freitag, 20.03.2015 (13.30 - 16.30 Uhr) der
              Workshop 7
              Demografie – Erschwerte Fachkräftesicherung – Neue Wege
              Exemplarische Handlungsansätze aus der Modellversuchsforschung für einen neuen Umgang mit Heterogenität in der Region Mitteldeutschland
              Freitag, 20.03.2015 (13.30 - 16.30 Uhr)
              Mit Beiträgen von Prof. Dr. Michael Heister, Leiter der Abteilung Berufliches Lehren und Lernen, Programme und Modellversuche, Bundesinstitut für Berufsbildung, Gisela Westhoff (Bundesinstitut für Berufsbildung), 
Prof. Dr. Klaus Jenewein (Otto von Guericke Universität, Magdeburg) und Akteuren aus Modellversuchen.
              
Der Workshop führt zunächst in aktuelle Entwicklungen des Ausbildungsmarkts und die Situation der kleinen und mittleren Unternehmen in Mitteldeutschland ein. Durch im regionalen Umfeld durchgeführte Modellversuche des Förderschwerpunkts Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung des Bundesinstituts für Berufsbildung werden spezifische Handlungsansätze, Instrumente und Erfahrungen in einem fachöffentlichen Umfeld präsentiert. Auf dieser Basis wird diskutiert, wie eine Weiterentwicklung des Übergangs von der allgemein bildenden Schule in die Berufsausbildung und eine effektive Unterstützung der Betriebe bei der Sicherung des Ausbildungserfolgs gestaltet werden können. In einem abschließenden Diskussionsforum mit Experten aus der Arbeits- und Bildungsverwaltung, Bildungsforschung, Bildungspraxis und Landes- bzw. Bundespolitik sollen gemeinsam bildungs- und forschungspolitische Perspektiven herausgearbeitet werden.
              Die Teilnahme an diesem Workshop ist kostenfrei.
              Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen.
              Prof.Dr. Helmut Ernst
              Weitere Informationen zu den Hochschultagen finden Sie unter
              http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/...w/ibbd/hbb2015

              Kommentar


                #52
                AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

                Vielen Dank für diesen sehr interessanten Veranstaltungshinweis!!

                Freundliche Grüße
                Ausbilder75

                Kommentar


                  #53
                  AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

                  Liebe Kolleginnen und Kollegen,
                  auf vielfachem Wunsch ist jetzt unter http://www.bibb.de/de/26423.php die Dokumentation des erfolgreichen Workshops zur Demographie auf den Hochschultagen Berufliche Bildung 2015 in Dresden erschienen. Enthalten sind Beiträge von Gisela Westhoff, BIBB; Prof. Heister, BIBB; Prof. Jenewein, OvGU Magdeburg und von Modellversuchen aus Annaberg-Buchholz und Meuselwitz.
                  Wir freuen uns über Ihr Interesse.
                  Prof. Dr. Helmut Ernst

                  Kommentar


                    #54
                    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

                    Heteronenität:
                    Der Begriff Heterogenität hat seinen Ursprung im griechischen Adjektiv heterogenés, das sich aus den Wörtern heteros (=verschieden) und gennáo (=schaffen, erzeugen) zusammensetzt. Im pädagogischen Zusammenhang meint Heterogenität die Vielfältigkeit und Verschiedenartigkeit der Schüler hinsichtlich eines oder mehrerer Merkmale und unterschiedlichen Eigenschaften.

                    Jeder Lernende ist auf seine Art und Weise einzigartig. Betrachtet man eine Lerngruppe unterscheiden die einzelnen Teilnehmer und ihre primären und sekundären Merkmale.
                    Primäre Merkmale sind Alter, Geschlecht, Herkunft, Bildung/Vorbildung usw.
                    Sekundäre Merkmale umfassen außerdem Ängste, Sozialverhalten, Sprache, Konfliktfähigkeit, Durchhaltevermögen, Merkfähigkeit und viele andere. An den folgenden fünf Beispielen werden die Unterschiede deutlicher:
                    Interessen: Heterogenität kann sich in der Interessenslage der Schüler wiederfinden. Ein Lernender hat Spaß an Mathematik und verfügt daher über hervorragende Mathe-Kenntnisse, hat aber große Lücken im Wortschatz und in der Grammatik, da ihm dies wenig Freude macht. Ein anderer Schüler interessiert sich für Kunst, aber findet keinen Zugang zu geschichtlichen Themengebieten und findet Mathe und Deutsch vollständig uninteressant. Dadurch finden sich Überschneidungen durch gemeinsame Interessen, aber auch große Abweichungen.
                    Lernwege: Schüler können sich auf unterschiedliche Art und Weise ein Thema erschließen oder Arbeitsergebnisse zusammenfassen. Man unterscheidet visuelle, auditive und taktile Lernwege. Diese Lernwege sind je nach Schüler verschieden.
                    Lern- und Arbeitsverhalten: Es gibt unterschiedliche Lerntypen. Einige Schüler verfügen über ein großes Organisationstalent, arbeiten zielgerichtet und teilen ihre Arbeitszeit richtig ein. Andere haben weniger Ausdauer und Konzentrationsvermögen. Sie trödeln, lassen sich schnell ablenken oder verlieren den Mut zur Weiterarbeit und brauchen viel extrinsische Motivation.
                    Erfahrungen: Jeder Schüler kommt mit einer individuellen Lebenserfahrung und einem eigenen Lebensschicksal in die Schule und bringt eine unterschiedliche Biografie mit. Dies hat Auswirkung auf die Heterogenität.
                    Motivation: Die Lernmotivation ist bei Schülern unterschiedlich stark ausgeprägt. Die einen sind mit Spaß bei der Sache, die anderen erleben eher Lernfrust statt Lernlust. Daher wird unterschiedliche Unterstützung nötig.
                    Heterogenität innerhalb einer Lerngruppe oder Klasse ist dennoch spannend für eine Lehrkraft. Sie sollte sich jedoch über diese Merkmale bewusst sein und dies im Unterricht entsprechend berücksichtigen, um erfolgreich zu sein.

                    Kommentar


                      #55
                      AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

                      Wir haben ein schönes Videos mit "Gänsehautgarantie" zu den EuroSkills auf Youtube eingestellt:

                      https://youtu.be/zCITmVHsCGE

                      Kommentar


                        #56
                        AW: Nachqualifizierung unter Nutzung von Zeitarbeit

                        Ein Beispiel aus der betrieblichen Praxis:

                        In unserem Unternehmen bieten wir Workshops für unsere dual Studierenden an, in denen sie die Möglichkeit haben sich die Aufgaben der verschiedenen Unternehmensbereiche zu erarbeiten und nachzuvollziehen, wie und wo Arbeitsprozesse ineinander greifen und aufeinander aufbauen. Die Studierenden nehmen in Gruppen von ca. 20 Teilnehmern an den Workshops teil. Bewusst werden diese Gruppen so eingeteilt, dass eine größtmögliche Durchmischung von Studierenden
                        • verschiedener Studiengänge (BWL in verschiedenen Fachrichtungen, Wirtschaftsinformatik, Angewandte Informatik und Informationstechnik),
                        • aus verschiedenen Unternehmensbereichen (z.B. Vertrieb, Marketing, Logistik, IT)
                        • von verschiedenen Hochschulen
                        • aus ganz Deutschland
                        entsteht.
                        Es ist keine identifizierte Problemstellung, die ein solches Vorgehen erforderlich macht, sondern dahinter steckt die Idee, dass der Lernprozess durch die Vielfalt der Blickwinkel und Kenntnisse der zusammenkommenden Teilnehmer bereichert wird. Die Herausforderung an die Referenten ist natürlich, den verschiedenen Hintergründen der Teilnehmer gerecht zu werden, was (leider) nicht immer möglich ist. In den Rückmeldungen zum Ende der Workshops wird von den Studierenden – ohne dass gezielt danach gefragt wurde - regelmäßig hervorgehoben, dass sie die Durchmischung der Gruppen (ggf. trotz anfänglicher Vorbehalte) als wertvoll erlebt haben.

                        Kommentar


                          #57
                          AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

                          Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

                          der Transfer der Ergebnisse aus den Modellversuchen des Programms „Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung“ geht auch nach dem offiziellen Ende der Laufzeit der einzelnen Projekte weiter: Publikationen, Diskussionen, Präsentationen der Ergebnisse in neuen Kontexten und Veranstaltungen, wie z. B. der Workshop 7 Im Rahmen der Hochschultage in Dresden im vergangenen März, und nicht zuletzt die kontinuierliche Diskussion hier auf der Pinnwand und die Nutzung der „Instrumente zum Umgang mit Heterogenität und zur Fachkräftesicherung in KMU“ im Forum (www.foraus.de/foren) sind Beispiele dafür.

                          Am 27. August findet die zweite überregionale Tagung in diesem Jahr statt. Das Thema lautet:

                          „Demografie: Fachkräftesicherung in Mitteldeutschland:
                          Handlungsansätze für die Zukunft der Berufsbildung“

                          http://www.bibb.de/dokumente/pdf/Inf...ekonferenz.pdf

                          Aus dem Programm ist ersichtlich, dass eine Auswahl von Modellversuchen ihre erarbeiteten Konzepte und Instrumente auf einem „Markt der Innovationen“ präsentieren und sie damit für eine breitere Anwendung in der Berufsbildungspraxis zur Verfügung stellen werden.
                          Die bundespolitische Seite wird durch den Präsidenten des BIBB, den für die Modellversuche zuständigen Abteilungsleiter und die Programmleitung vertreten. Darüber hinaus werden die übergreifenden wissenschaftlichen und praxisrelevanten Aspekte von zwei Mitgliedern der externen wissenschaftlichen Programmbegleitung vorgestellt.
                          In einer abschließenden Podiumsdiskussion kommen verschiedene Akteure der mitteldeutschen Landesregierungen, der gastgebenden Handwerkskammer sowie weitere Vertreter/-innen der Politik, der regionalen wissenschaftlichen Institutionen und des BIBB zu Wort.

                          Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind und sich anmelden unter: http://www.bibb.de/dokumente/pdf/Ein...meldebogen.pdf .

                          Gisela Westhoff, Programmleitung im BIBB.
                          Zuletzt geändert von gisela.westhoff; 06.08.2015, 11:29.

                          Kommentar


                            #58
                            AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

                            Der Modellversuch „Heterogenität in Berufsausbildung und Ausbildung“ der von der ASM e.V. umgesetzt wurde, endete nach einer Laufzeit von mehr als 3 Jahren zum 31.08.2014. Mit Auslaufen des Modellversuches wird das von der ASM e.V. und der Freien Schule Hamburg e.V. initiierte Instrument „Runder Tisch“ in einer anderen Form weitergeführt.
                            Seit Mitte 2014 setzt Arbeit und Leben Hamburg e.V. den Runden Tisch um, der den Themenschwerpunkt „Die Neuen EU-Bürger“ hat. Dieses Thema ist aus unserem Runden Tisch am 07.11.14 hervorgegangen, in der wir die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten. Das Interesse für die Fortsetzung dieses Themas war sehr groß. Die Teilnehmer des Runden Tisches „Die neuen EU-Bürger“ sind Interessensverbände, Träger, Soziale Einrichtungen und Migrantenorganisationen. Das Thema ist seit der Zuwanderung der neuen EU-Bürger ein wichtiges Thema in der Hansestadt Hamburg. Im Runden Tisch werden sowohl Fragen zur Ausbildung, Kindergeld als auch zu arbeitsrechtlichen Fragen bearbeitet.


                            Arzu Pehlivan (ASM e.V.)

                            Kommentar


                              #59
                              AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

                              Demografie-Konferenz Halle (Saale)

                              Am 27. August fand in Halle (Saale) die „Demografie-Konferenz: Fachkräftesicherung in Mitteldeutschland. Handlungsansätze für die Zukunft der Berufsbildung“ statt, auf der sich über 100 Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Handwerk und Bildungspraxis über die aktuellen Problemlagen der Fachkräftesicherung austauschen und gemeinsam nach Lösungen suchen wollten. Die Veranstaltung spiegelte zum einen die alarmierende Situation auf dem aktuellen Ausbildungsmarkt deutlich wider und zeigte zugleich die Notwendigkeit auf, sich eingehend mit dem Thema im Kontext der Heterogenität, Vielfalt und Diversität sowie der Qualitätssicherung in der Berufsbildung auseinanderzusetzen. Die Vorträge, Präsentationen und Diskussionen mit den eingeladenen Gästen zeigten hierzu zukunftsweisende Wege auf.
                              So rief Prof. Dr. Hubert Esser in seinem Fachvortrag, dezidiert dazu auf, die aus der zunehmenden Heterogenität der Bewerber/innen resultierenden Problemlagen nicht nur als Belastung, sondern auch und gerade als Chance zu begreifen. Im Anschluss daran erfolgte die Präsentation verschiedener Modellversuche aus der Region Mitteldeutschland, die auf einem „Markt der Innovationen“ konkrete Handlungsansätze und Instrumente vorstellten, die sie „aus der Praxis für die Praxis“ unter wissenschaftlicher Begleitung entwickelt haben, um damit neue Wege gehen und so einen Beitrag zur Qualitätssicherung der Berufsbildung leisten zu können. Die Resonanz auf diese Angebote zeigte sich in dem deutlichem Interesse der Gäste und den folgenden Diskussionen, die durch Prof. Dr. Klaus Jeneweins Impulsvortrag über die besonders prekäre Ausbildungssituation in Mitteldeutschland angereichert wurde; eine Einschätzung, die auch den Ausführungen des Präsidenten der Handwerkskammer, Thomas Keindorf, entsprach. In einer abschließenden Podiumsdiskussion formulierten Vertretern/-innen aus Handwerk, Politik, Wissenschaft und Bildungspraxis die aktuellen Problemlagen und mögliche Handlungsalternativen. Thomas Keindorf betonte in seinem Abschiedsstatement die wichtige Rolle des Handwerks, das schon sehr frühzeitig auf die Folgen der demografischen Entwicklung hingewiesen habe und verband dieses mit der Bitte an alle Beteiligten, die Besonderheiten, die das Handwerk ausmache, weiterhin zu unterstützen. Alle relevanten Details zu Programm und Verlauf der Konferenz sind in Kürze in den Veranstaltungsdokumentationen des Modellversuchs „Heterogenität“ unter http://www.bibb.de/de/8042.php. zu finden.

                              Kommentar


                                #60
                                AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

                                Das Thema „Heterogenität“ hat in der Berufsbildung einen hohen Stellenwert. Der Transfer des Modellprogramms ist vielfach erkennbar. Das BIBB bringt die Instrumente und weitere Informationen jetzt auch über Twitter in Umlauf (https://twitter.com/BIBB_de).
                                Zuletzt geändert von Administrator; 29.10.2015, 12:50.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X