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Heterogenität in der Berufsausbildung

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    adalbert.ruschel
    Moderator

  • adalbert.ruschel
    antwortet
    Ausbildungsorientierte Alphabetisierung

    Hallo,
    passend zu dieser Thematik habe ich im Frühjahr dieses Jahres ein Buch veröffentlicht:
    Adalbert Ruschel: Lesekompetenz in der Berufsausbildung. Leitfaden für Ausbilder und Berufsschullehrer. Ein Kiehl-Buch im NWB Verlag GmbH & Co. KG, Herne 2013. ISBN: 978-3-470-64491-2
    Vielleicht interessiert sich ja außer mir noch jemand für die durchaus aktuelle Problematik. ;-)

    Mit freundlichen Grüßen
    Adalbert Ruschel

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  • Anni_Voigt
    antwortet
    AW: Ausbildungsorientierte Alphabetisierung

    Azubi-Auftaktcamps
    Vom 21.08. bis 23.08.2013 fand unser erstes Azubi-Auftaktcamp statt.
    Wir haben das im Teilprojekt Handwerk des BIBB-Modellversuches BridA (Brücke in die duale Ausbildung) entwickelte und erprobte Angebot für Industriebetriebe modifiziert.
    Auf Anhieb gab es großes Interesse. Alle 11 Teilnehmer aus 4 regionalen Unternehmen des ersten Camps waren begeistert und gehen nach eigener Einschätzung motiviert und mit Gewinn an Teamfähigkeit in ihre Ausbildung.
    Die Vorstellung der Ergebnisse anlässlich unserer Lehrjahreseröffnungs-Veranstaltung vor 140 neuen Auszubildenden und 50 Unternehmensvertretern unseres Ausbildungsverbundes, traf auf große Resonanz und den Wunsch dieses Angebot auch in den Folgejahren zu nutzen.

    Anni Voigt, Bildungs-Werkstatt Chemitz gGmbH

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  • Modellversuch KobA
    Benutzer

  • Modellversuch KobA
    antwortet
    WorldSkills 2013

    Wir möchten dem Weltmeister Andreas Schenk und den Kolleginnen und Kollegen aus Rutesheim und Annaberg, stellvertretend Herrn Bacher und Herrn Dr. Reißmann, zu Ihren WorldSkills 2013 – Erfolgen gratulieren. Ebenfalls möchten wir Ihnen danken, denn von der damit verbundenen Publicity – Sie verzeihen uns hoffentlich diesen nicht ganz uneigennützigen Nebengedanken – profitieren wir und alle anderen Modellversuche im Förderschwerpunkt ‚Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung‘.

    Wilhelm Termath – Georg Kolbe – Modellversuch KobA – BIT Bochum

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  • ASM e.V.
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Hemmschwellen senken durch Beratung vor Ort

    ASM e. V. unterhält einmal in der Woche eine in einem Café integrierte Beratungsstelle im heterogenen Stadtteil Wilhelmsburg. In diesem Stadtteil leben viele Jugendliche mit Migrationshintergrund, die diese Anlaufstelle nutzen, weil die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme genommen wird.

    Über den neuen Standort Wilhelmsburg freut sich ASM und ist mit diesem eng verbunden, weil der Kooperationspartner die Freie Schule Hamburg ihren Standort in Wilhelmsburg hat. Zum anderen findet der Runde Tisch, wo Ausbildungsakteure regelmäßig zu Ausbildungsthemen informiert werden, in Wilhelmsburg statt.

    Die Berufs- und Ausbildungsberatung umfasst folgende Leistung:
    • Allgemeine Berufsorientierung und Veranschaulichung von Berufsbildern
    • Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche und Kontaktaufnahme mit Betrieben
    • Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche
    • Ausbildungsplatzvermittlung
    • Betreuung im Ausbildungsverhältnis
    • Ein offenes Ohr und Mediation bei Schwierigkeiten während der Ausbildung

    Arzu Pehlivan, Mirja Pape, Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migaranten e.V. (ASM), MV Heterogenität in Berufsorientierung und Ausbildung

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  • reissmann.j@gesa-ag.de
    Benutzer

  • reissmann.j@gesa-ag.de
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    WordSkills 2013
    Unser Modellversuch "Brücke in die duale Ausbildung (BridA)" www.modellversuch-brida.de konnte sich aktiv in das vom SMWA im Rahmen der WordSkills veanstaltete Fachkräfteforum Sachsen am 02. und 03. Juli 2013 einbringen.
    Zwei Vertreterinnen aus am Modellversuch beteiligten Unternehmen berichteten in der Podiumsdiskussion "Dual und mit System - so führen Ausbilder auch Leistungsschwächere zum Erfolg" über ünsere Ergebnisse. Im Annschluss daran war unser Informationsstand dicht umlagert und aus den zahlreichen Gesprächen erhielten wir eine Menge neuer Anregungen. Auszubildende unseres Ausbildungsverbundes Erzgebirge bereicherten das Gesprächsforum "Auzubildende und Unternehmen - wie finden die einen zu den anderen" mit ihrer Sichtweise zu guter Ausbildung.
    Höhepunkte für uns waren die feierliche Eröffnung der WordSkills und die Möglichkeit die Wettkämpfe bei einem geführten Rundgang hautnahg zu erleben. Der Einsatz und die Begeisterung der Teilnehmer aus aller Welt waren ansteckend. Dieses Event hätte noch mehr Aufmerksamkeit verdient!
    Unseren "Stuckies", die als zweiter BIBB-Modellversuch des Schwerpunktes "Heterogenität" in Leipzig dabei waren und mit ihrem Teilnehmer Weltmeister wurden herzlichen Glückwunsch.
    reissmann.j@gesa-ag.de
    Benutzer
    Zuletzt geändert von reissmann.j@gesa-ag.de; 11.07.2013, 18:43.

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  • sbacher
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Lieber Herr Professor,
    die guten Wünsche haben uns sehr gut unterstützt:

    WorldSkills 2013 in Leipzig: Andreas Schenk ist Weltmeister im Stuckateur-Handwerk

    In einem bis zum Schluss spannenden Wettbewerb setzte sich in Leipzig bei den WorldSkills 2013 Andreas Schenk gegen eine starke Konkurrenz durch und gewann für das Deutsche Stuckateur-Handwerk die Goldmedaille. Wir gratulieren dem frischgebackenen Weltmeister zu seiner herausragenden Leistung.

    Das Baugewerbe schnitt insgesamt bei den Berufswelt sehr erfolgreich ab: Neben Andreas holten auch die Straßenbauer und Fliesenleger Gold und auch für das Zimmerergewerk gab es eine Bronze. Sicher ein Paradebeispiel für die Qualität in der dualen Ausbildung im Bauhauptgewerbe und insbesondere im Stuckateur-Handwerk.
    Mehr Informationen finden Sie unter http://www.stuck-komzet.de/aktuell-komzet.whtml

    Stephan Bacher
    Kompetenzzentrum der Stuckateure für Ausbau und Fassade
    Siemensstr. 8, 71277 Rutesheim
    Zuletzt geändert von sbacher; 08.07.2013, 16:38. Grund: ergänzt um Impressum

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  • eduvisor
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Vom 2. Bis 7. Juli finden die WorldSkills Leipzig (www.worldskillsleipzig2013.com/de/ ) statt.
    Wir freuen uns, dass daran auch zwei Modellversuche aus dem Förderschwerpunkt „Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung“ aktiv teilnehmen.
    So wird sich der Modellversuch BRIDA (www.modellversuch-brida.de ) am 2. Und 3. Juli im Rahmen des Fachkräfteforums Duale Bildung präsentieren, das vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) veranstaltet wird.
    Der Modellversuch des Kompetenzzentrums Ausbau und Fassade für das Stuckateurhandwerk, Rutesheim (www.stuck.komzet.de )ist im Deutschen Nationalteam der Stuckateure aktiv am Wettbewerb beteiligt.
    Wir wünschen beiden Modellversuchen viel Erfolg und werden auf unserer Seite www.bibb.de/heterogenitaet über die Ergebnisse berichten.
    Prof.Dr.Helmut Ernst

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  • ASM e.V.
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Interkulturelle Kompetenz und Heterogenität in der AEVO-Ausbildung

    ASM e.V. bietet seit 2010 regelmäßig AEVO-Lehrgänge, die auf die Ausbildereignungsprüfung vorbereiten, an. Die Ausbilderanwärter sollen berufs- und arbeitspädagogische Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten durch diese Prüfung nachweisen. Seit 2012 wird im Rahmen des Modellversuchsprogramms „Neue Wege in die duale Ausbildung – Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung“ in dem AEVO-Lehrgang das Modul „Heterogenität in der dualen Ausbildung“ erprobt.

    Neben der Stärkung der berufspädagogischen Vorortkompetenz steht die Sensibilisierung der Teilnehmer im Hinblick auf die Heterogenität in der dualen Ausbildung im Vordergrund. Dabei richtet sich die inhaltliche und curriculare Planung des Moduls nach den Anforderungen des Rahmenlehrplans der Ausbilderinnen und Ausbilder. Die Seminarinhalte werden mittels Rollenspiele, Inputs, Vorträge und Brainstorming vermittelt.

    Inhaltliche Schwerpunkte des Moduls sind:

    • Auseinandersetzung mit Diversität, Ausbildung und Gesellschaft
    • Vermittlung von Lerninhalten in kulturell diversen Lerngruppen
    • Selbstregulation und individuelle Förderung
    • Förderung sozialer Beziehung zwischen Lernenden mit diversem kulturellen Hintergrund
    • Konfliktlösung in kulturell diversen Gruppen
    • Sprachförderung in der deutschen (Berufs-) Bildungssprache
    • Teamentwicklung

    Die Erprobung des Moduls ist auf ein großes Interesse der Teilnehmer und Teilnehmerinnen gestoßen. Sie konnten ihre eigenen Arbeits- und Alltagserfahrungen reflektierend einbringen. Zurzeit läuft der dritte AEVO-Lehrgang erfolgreich an.
    Ziel ist es, ein mehrfach erprobtes Heterogenitäts-Modul konzeptionell so zu beschreiben, dass es von weiteren Bildungsträgern und Kammern genutzt werden kann.

    Arzu Pehlivan, Mirja Pape, Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migaranten e.V. (ASM), MV Heterogenität in Berufsorientierung und Ausbildung
    Zuletzt geändert von ASM e.V.; 03.05.2013, 10:29.

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  • gisela.westhoff
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Liebe Kollegen, liebe Kolleginnen,

    nun ist fast ein Jahr vergangen, seit wir unser Thema „Heterogenität in der Berufsausbildung“ auf der Pinnwand eingetragen haben. Diese findet weiterhin ein ungebrochenes Interesse. Vielen Dank dafür!
    Inzwischen ist aus der vielfältigen Arbeit eine Reihe neuer Instrumente entstanden, die wir demnächst auch auf foraus.de im Forum vorstellen werden.
    Die 17 Modellversuche unseres Förderschwerpunktes „Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung“ arbeiten zunehmend als Programmnetzwerk zusammen. Dieses trägt dazu bei, die Ergebnisse zu verbreiten (Transfer) und zu verstetigen, die in den verschiedenen Regionen erarbeitet worden sind.
    Besuchen Sie uns doch auch mal auf unserer Seite:
    www.bibb.de/heterogenitaet
    Dort haben wir u.a. die Informationsblätter der Modellversuche vorgestellt, unsere Tagungen dokumentiert und auf die aktuellen Publikationen verwiesen.
    Ich freue mich über Ihr Interesse und ein mögliches Feedback.

    Gisela Westhoff
    Programmleitung BIBB

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  • Osinski
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Sehr geehrte Frau Lange,
    Sehr geehrte Frau Faustmann,

    auch wenn bei Ihnen der Eindruck entstanden ist, dass wir platt ausgedrückt "nur die Erfolge" veröffentlichen, so kann ich Ihnen versichern, dass wir Modellversuchsakteure uns auch intensiv mit den Misserfolgen und Hindernissen auf dem Weg zu übertragbaren Konzepten, Instrumenten und Methoden beschäftigen. Dies geschieht in Arbeitsforen und Fokusgruppen, aber auch im direkten Austausch mit anderen Modellversuchen. Leider bieten die Infoblätter nicht den Rahmen, der es uns ermöglicht die Prozesse, die zu den Erfolgsgeschichten geführt haben, auch aussführlich darzustellen. Für den Modellversuch "Ausbildung in Vielfalt" lässt sich zum Beispiel sagen, dass der Kontakt zu den kleinen Betrieben schwierig ist (je größer der Betrieb, desto weniger Probleme gibt es in der Regel). Über unsere Kontakte zu den Verbänden und Kammern gab es leider nur wenige kleine Betriebe, denen wir Jugendwohnen, als Instrument zur Erweiterung des BewerberInnenspektrums der Betriebe, näher bringen konnten. Aber wir haben die Aktivitäten der anderen Modellversuche genauer betrachtet und uns entschlossen auch regelmäßige Unternehmer-Stammtische zu verschiedenen Themen im Bereich Ausbildung an unseren Standorten zu initiieren. Dieser Ansatz zeigt auch erste Erfolge.
    Die geschieht - wie schon erklärt - aber "hinter den Kulissen" und ich kann Ihnen da nur raten und biete dies für unseren Modellversuch auch gerne an, direkt mit den Modellversuchen Kontakt aufzunehmen, um mehr zu erfahren.
    Zuletzt geändert von Osinski; 13.02.2013, 15:17. Grund: Rechtschreibfehler

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  • SLange
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Hallo,
    wir sind Studentinnen der OVGU Magdeburg und haben uns im Rahmen eines Seminars mit den 17 Modellen des Förderschwerpunktes "Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung" beschäftigt, ein Referat dazu gehalten und eine anschließende Diskussion mit unseren Kommilitonen geführt.
    Die Ansätze, Ideen und Aktionen die bisher stattfanden, sehen wir als sehr interessant und vielversprechend an. Das Auseinandersetzen mit deneinzelnen Modellversuche war informativ und lehrreich. Jedoch sind bei der Ausarbeitung und der Diskussionsrunde einige Fragen aufgekommen, von denen wir Ihnen einige näherbringen wollen, um eventuell neue Anregungen zu schaffen:
    In den Publikationen des BIBB (z.B. die Infoblätter 2011 und 2012) sind lediglich Erfolge vermerkt. Da es das Ziel des Förderschwerpunktes ist, übertragbare Konzepte, Instrumente und Methoden zu entwickeln und umzusetzen, um das Potenzial an Auszubildenden zu erweitern und den Fachkräftebedarf der Unternehmen zu sichern, sehen wir es als fraglich an, dass aufgetretene Probleme nicht veröffentlicht und ausgewertet wurden, um ein gegenseitiges Lernen zu garantieren, bzw. dass daraus Schlüsse und Erfahrungen für die anderen teilnehmenden Projekte gezogen werden konnten. Zudem wurde die eventuelle Ausbeutung der Jugendlichen als billige Arbeitskräfte kritisiert, bezogen auf die unbezahlten Praktika und Vorausbildungen. Weiterhin wurde die letztendliche Transformation der Ergebnisse und die damit zusammenhängende politische Arbeit in Frage gestellt.
    Über Rückmeldungen würden wir uns sehr freuen,
    S. Lange und P. Faustmann

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  • ralf.pieper
    antwortet
    AW: Ausbildungsorientierte Alphabetisierung

    Hierzu passt die folgende Information sehr gut. Das Thema "gestufte Lernhilfen" ist auch gut zu google`n.

    von Gudrun Franke-Braun, Florian Schmidt-Weigand, Lutz Stäudel &
    Rita Wodzinski

    Aufgaben mit gestuften Lernhilfen - ein besonderes Aufgabenformat zur kognitiven Aktivierung der Schülerinnen und Schüler und zur Intensivierung der sachbezogenen Kommunikation Zusammenfassung Aufgaben mit gestuften Lernhilfen verfolgen das Ziel, möglichst viele Lernende kognitiv anzuregen. Sie bieten darüber hinaus die Möglichkeit, Lernende mit komplexeren Problemstellungen als sonst üblich zu konfrontieren.
    Wesentliches Element dieses Aufgabenformates sind Lernhilfen, die den Lösungsprozess unterstützen, indem sie die Lernenden zu Überlegungen oder Handlungen auffordern, die zur Bewältigung der Aufgabenstellung
    benötigt werden. In diesem Beitrag werden Beispiele komplexer Aufgaben vorgestellt und an einem ausführlichen Beispiel erläutert. Ferner gehen wir der Frage nach, inwieweit Aufgaben mit gestuften Lernhilfen geeignet sind,
    im naturwissenschaftlichen Unterricht selbständigkeitsorientiertes, kooperatives Lernen zu fördern und die fachliche Problemlösekompetenz sowie das fachbezogene Selbstkonzept zu stärken. Im Rahmen eines von der DFG
    geförderten Projektes der Kasseler Forschergruppe zur empirischen Bildungsforschung haben wir eine videobasierte Studie mit 62 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 von Haupt- und Realschulen zur Wirksamkeit
    von Aufgaben mit gestuften Lernhilfen durchgeführt. Die Studie ergab Effekte der gestuften Lernhilfen hinsichtlich einer verbesserten Lernleistung, einem positiven Lernerleben und einer höheren Kommunikationsqualität
    in den Lerndyaden.

    Ich selbst habe schon vor Jahren sehr gute Erfahrungen (Industrieelektroniker in der Benachteiligtenförderung in Hamburg) mit gestuften Lernhilfen sammeln dürfen.

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  • ASM e.V.
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Metropolregion Hamburg – Europas wichtigste Verkehrsachse und ein wichtiger regionaler Ausbilder

    Die Metropolregion Hamburg, die sich aus der Hansestadt Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und seit kurzem auch aus Mecklenburg-Vorpommern zusammensetzt, ist ein wichtiger regionaler Arbeitgeber und Ausbilder. Mit seinen 14 Kreisen und über 800 Orten ist die Metropolregion eine starke Wirtschaftsmetropole und gehört zu den wettbewerbsfähigsten Regionen Deutschlands. Hierzu tragen eine gute Infrastruktur, innovative Unternehmen sowie qualifizierte Fachkräfte bei. Dazu zählt auch der Rangierbahnhof in Maschen, der mit seinem ausgeweiteten Schienennetz zu den größten der Welt gehört und somit eine führende Logistikregion in Nordeuropa ist. Der größte Arbeitgeber der Metropolregion Hamburg ist der Hamburger Hafen mit seinem Bereich Logistik, wo über 230.000 Beschäftige in den wichtigsten Wirtschaftsräumen Deutschlands arbeiten. So besuchten die Akteure des „Runden Tisches“ im Rahmen des Modellversuchs „Heterogenität in Berufsorientierung und Ausbildung“ bei ASM e.V. im November 2012 den Hamburger Hafen. Das Ziel des Besuches war, die Hafenberufe im Wandel des Technologiezeitalters kennenzulernen. Der Bereich Hafen und hafennahe Logistik bietet, neben den klassischen Ausbildungsberufen, seit dem Wandel neue Einstiegs- und Berufsmöglichkeiten für Jugendliche.
    Die Chance für einen Ausbildungsplatz hängt stark vom regionalen Ausbildungsmarkt ab. Die Metropolregion Hamburg bietet Jugendlichen vielfältige Ausbildungsberufe. Zu den zwanzig beliebtesten Ausbildungsberufen gehört u.a. der Kaufmann/die Kauffrau im Einzelhandel oder der Kaufmann/die Kauffrau im Groß- und Außenhandel. Somit stehen die kaufmännischen Berufe, an der Spitze der gewählten Ausbildungsberufe in der Dienstleistungsmetropole.
    Jedoch treten auch innerhalb der Metropolregion regionale Unterschiede in der Ausbildungsplatzbesetzung auf. Hamburg kann im Bundesdurchschnitt auf eine Top- Vermittlungsquote verweisen; lediglich0, 7 % Stellen blieben unbesetzt. Allerdings kamen 10,7% der Auszubildenden in Hamburg im Jahr 2011 aus Niedersachsen.
    Dass 43% der Ausbildungsstellen in Hamburg von Schülern aus anderen Bundesländern besetzt werden, zeigt die Attraktivität des Standortes. Aber auch, dass die Hamburger Schüler mit Schülern aus anderen Bundesländern der Metropolregion um einen Ausbildungsplatz hart konkurrieren müssen. Eine stärkere regionale Zusammenarbeit bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen würde den regionalen jungen Talenten in der Metropolregion Hamburg noch bessere Startbedingungen für den beruflichen Einstieg schaffen
    (Daten: Hamburger Ausbildungsreport 2012)

    Arzu Pehlivan, Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e.V. (ASM), MV Heterogenität in Berufsorientierung und Ausbildung

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  • ASM e.V.
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Berufsorientierung und Berufe im Wandel: Das Beispiel Hamburger Hafen

    Dass sich Berufe ändern und nicht statisch sind, zeigt sich deutlich am Beispiel des Hamburger Hafens. Im November 2012 besuchten Ausbildungsakteure im Rahmen des „Runden Tisches“, der im Rahmen des Modellversuchs „Heterogenität und Berufsorientierung“ gestaltet wird, den Hamburger Hafen, um aktuelle Chancen für Ausbildung vor Ort zu erkunden.
    Mit dem Bereich Logistik ist der Hafen der größte Arbeitgeber in der Metropolregion Hamburg und beschäftigt über 230.000 Menschen. Doch die Berufe Ewerführer oder Schiffer sind nicht die einzigen in der Branche. Der Hamburger Hafen ist im Zeitalter der Technologie im Wandel und bietet durch den Bereich „Hafen und hafennahe Logistik“ neue Arbeits- und Einstiegsbereiche, auch für ungelernte Jugendliche. So bekommen Jugendliche und junge Erwachsene die Gelegenheit, durch die praxisnahe Arbeit einen Einblick in die Hafenarbeit zu gewinnen und sich für die Ausbildung zum Hafenlogistiker zu begeistern. Durch die ersten Arbeitserfahrungen können Staplerscheine erworben werden, die sich dann positiv auf die Ausbildung auswirken. Mit dem Motto „aus der Praxis, für die Praxis“ bietet der Hafen auch gute Aufstiegsmöglichkeiten, besonders im gewerblich-technischen Bereich. Damit der Hafen seinen Standort als zweitgrößter Hafen in Europa halten kann, werden auch in Zukunft händeringend Nachwuchskräfte gesucht, die sich für eine Arbeit zwischen der Elbe und den Containern begeistern.

    Arzu Pehlivan, Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e.V. (ASM), MV Heterogenität in Berufsorientierung und Ausbildung

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  • eduvisor
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    die Modellversuchsarbeit ist auf einem guten Weg. Das brachte auch ein Arbeitsforum am 3. und 4. Dezember in Annaberg Buchholz zum Ausdruck. Der Erzgebirgskreis mit seiner weltberühmten Schnitzkunst und den wunderschönen Weihnachtmärkten ist nicht nur das Weihnachtsland, sondern auch eine moderne Industrieregion mit leistungsfähigen innovativen mittelständischen Unternehmen. Diese stellen zunehmend attraktive Ausbildungsplätze zur Verfügung, um ihren zukünftigen Fachkräftebedarf zu sichern. Zu diesen Firmen gehören auch häufig die mit Skepsis betrachteten Zeitarbeitsunternehmen. Drei von ihnen, tarifgebunden, berichteten auf diesem Forum von ihren Anstrengungen, jungen Menschen, sogenannten Altbewerbern, durch Nachqualifizierung eine berufliche Zukunft zu sichern. Unterstützt werden Sie dabei vom Modellversuch BRIDA, über den Herr Reißmann hier auf der Pinnwand bereits berichtete.
    Der Bundestagsabgeordnete Herr Heinz-Peter Haustein brachte auf dem Forum zum Ausdruck, wie wichtig es für das Erzgebirge ist, allen Jugendlichen in ihrer Vielfalt eine Chance auf einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu eröffnen. Er ermutigte die anwesenden Modellversuche, in ihren Anstrengungen nicht nachzulassen, übertragbare Konzepte, Instrumente und Methoden zu entwickeln und umzusetzen, um das Potenzial an Auszubildenden zu erweitern und den Fachkräftebedarf der Unternehmen zu sichern
    Dabei muss die zunehmende Heterogenität der Jugendlichen, wie z.B. Migrationshintergrund, Alter, persönliche Problemlagen, mehr oder weniger günstige Vorbildung und schulische Ausbildungsvoraussetzungen sowie bereits durchlaufene Fördermaßnahmen, als Herausforderung und Chance begriffen werden.
    Alle 17 Modellversuche stellten auf dem Arbeitsforum neue Methoden und Instrumente vor, die diesem Ziel dienen. Sie finden diese Materialien demnächst unter www.bibb.de/heterogenitaet . Wir freuen uns über Ihr Interesse und möchten weiter mit Ihnen im Gespräch bleiben.

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