Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Heterogenität in der Berufsausbildung

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Ausbilder75
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Vielen Dank für diesen sehr interessanten Veranstaltungshinweis!!

    Freundliche Grüße
    Ausbilder75

    Einen Kommentar schreiben:


  • eduvisor
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Hochschultage Berufliche Bildung
    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
    im Rahmen der Hochschultage Berufliche Bildung an der Technischen Universität Dresden findet am Freitag, 20.03.2015 (13.30 - 16.30 Uhr) der
    Workshop 7
    Demografie – Erschwerte Fachkräftesicherung – Neue Wege
    Exemplarische Handlungsansätze aus der Modellversuchsforschung für einen neuen Umgang mit Heterogenität in der Region Mitteldeutschland
    Freitag, 20.03.2015 (13.30 - 16.30 Uhr)
    Mit Beiträgen von Prof. Dr. Michael Heister, Leiter der Abteilung Berufliches Lehren und Lernen, Programme und Modellversuche, Bundesinstitut für Berufsbildung, Gisela Westhoff (Bundesinstitut für Berufsbildung), 
Prof. Dr. Klaus Jenewein (Otto von Guericke Universität, Magdeburg) und Akteuren aus Modellversuchen.
    
Der Workshop führt zunächst in aktuelle Entwicklungen des Ausbildungsmarkts und die Situation der kleinen und mittleren Unternehmen in Mitteldeutschland ein. Durch im regionalen Umfeld durchgeführte Modellversuche des Förderschwerpunkts Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung des Bundesinstituts für Berufsbildung werden spezifische Handlungsansätze, Instrumente und Erfahrungen in einem fachöffentlichen Umfeld präsentiert. Auf dieser Basis wird diskutiert, wie eine Weiterentwicklung des Übergangs von der allgemein bildenden Schule in die Berufsausbildung und eine effektive Unterstützung der Betriebe bei der Sicherung des Ausbildungserfolgs gestaltet werden können. In einem abschließenden Diskussionsforum mit Experten aus der Arbeits- und Bildungsverwaltung, Bildungsforschung, Bildungspraxis und Landes- bzw. Bundespolitik sollen gemeinsam bildungs- und forschungspolitische Perspektiven herausgearbeitet werden.
    Die Teilnahme an diesem Workshop ist kostenfrei.
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen.
    Prof.Dr. Helmut Ernst
    Weitere Informationen zu den Hochschultagen finden Sie unter
    http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/...w/ibbd/hbb2015

    Einen Kommentar schreiben:


  • gisela.westhoff
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Modellversuch stellt Welt- und Europameister in der Berufsbildung

    Das Nationalteam der Stuckateure hat bei den EuroSkills im französischen Lille die Goldmedaille und sogar die Auszeichnung „Best of Nations“ erkämpft.

    Wir gratulieren ganz besonders den beiden Gewinnern Marc Armbrüster und Valmir Dobruna.
    Herzlichen Glückwunsch auch an das gesamte Team!!!!!

    Wir freuen uns sehr mit den "Stuckis" und betrachten diese Arbeit als ein besonders schönes Stück „Transfer und Verstetigung“ auch nach Abschluss der Modellversuche.

    Gisela Westhoff, Bundesinstitut für Berufsbildung

    Neuer Podcast zum Gewinn der EuroSkills 2014:
    http://www.stuck-azubi.de/EuroSkills...dr=9674&lcr=ru


    http://www.nationalteam-stuckateure.de

    Einen Kommentar schreiben:


  • eduvisor
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    inzwischen ist auf der BIBB-Seite unter
    http://www.bibb.de/dokumente/pdf/a33...rrierefrei.pdf
    das Kompendium
    „Bildungskonzepte für heterogene Gruppen - Anregungen zum Umgang mit Vielfalt und Heterogenität in der beruflichen Bildung. Kompendium, Bonn 2014. (Autoren: Günter Albrecht, Helmut Ernst, Gisela Westhoff, Manuela Zauritz)“
    erschienen
    Dieses Kompendium gibt einen Einblick in den Forschungs- und Entwicklungsprozess des Modellversuchsförderschwerpunktes „Neue Wege in die duale Ausbildung – Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung“. Der Fokus liegt auf einem bisher nicht publizierten Gutachten zu Fragen der Heterogenität in der beruflichen Bildung, das die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) und Partnern im Auftrag des BMBF in Kooperation mit dem BIBB erstellt hat (Gutachten 2009) . Die dort ermittelten Forschungsergebnisse, die Handlungsempfehlungen und Prognosen zum Thema Heterogenität in der beruflichen Bildung werden hier als Handreichung und Nachschlagewerk veröffentlicht .
    Wir freuen uns über Ihr Interesse.
    Prof. Dr. Helmut Ernst

    Einen Kommentar schreiben:


  • eduvisor
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    Fachkräftesicherung für KMU - Direkte Wege zum Erfolg
    Am 07.05.2014 fand die Transferveranstaltung des bundesweiten BIBB-Modellversuchsprogramms "Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung" im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Bonn statt. Inzwischen ist auf der neu gestalteten BIBB-Seite die Dokumentation dieser Veranstaltung veröffentlicht worden.
    Sie finden sie unter http://www.bibb.de/de/8044.php , u.a. mit Beiträgen von
    Frau Kornelia Haugg, Abteilungsleiterin im BMBF,
    Herrn Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des BIBB
    und Frau Gisela Westhoff, Programmleiterin im BIBB.
    Außerdem werde viele Erfahrungen aus den Modellversuchen vorgestellt.
    Wir freuen uns über Ihr Interesse.
    Prof. Dr. Helmut Ernst

    Einen Kommentar schreiben:


  • ASM e.V.
    antwortet
    AW: Ausbildungsorientierte Alphabetisierung

    Fachworkshop - Ein Blick auf die Stärken und Ressourcen von Roma und Sinti Jugendlichen


    Am 18.06. fand auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten der zweite Fachworkshop zum Thema „Wie können die Stärken und Potenziale der Roma- und Sinti-Jugendlichen für die Arbeitswelt gewonnen werden?“ statt.

    Das Ziel bestand darin, zu analysieren wie die Stärken und Potenziale der Roma und Sinti Jugendlichen in ihren Tätigkeitsfeldern für die Arbeitswelt gewonnen werden können.
    Im Verlauf des Workshops haben wir gemeinsam fundierte Ergebnisse zusammentragen können.
    Dabei wurde der Wusch bekräftigt, weiterhin an der Thematik zusammenzuarbeiten.
    Wenn Sie weitere Informationen wünschen oder mit uns zusammen arbeiten wollen, wenden Sie sich bitte an uns. Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen.

    Arzu Değirmenci Pehlivan
    Projektleitung "Heterogenität in Berufsorientierung und Ausbildung"

    Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e.V. (ASM)
    c/o Handelskammer Hamburg
    Schauenburgerstraße 49
    20095 Hamburg
    Tel. 040/361 38 - 746
    Fax 040/361 38 - 774
    www.asm-hh.de

    Einen Kommentar schreiben:


  • gisela.westhoff
    antwortet
    AW: Nachqualifizierung unter Nutzung von Zeitarbeit

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    Ihr großes Interesse an unserer Pinnwanddiskussion zeigt, dass die zunehmende Heterogenität in der Berufsbildung ein Thema ist, dass uns alle stark bewegt. Es wird deutlich, dass die Konzepte und Instrumente, die in den 17 Modellversuchen unseres Förderschwerpunkts einen gewichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und zur Kompetenzentwicklung leisten können.
    Inzwischen hat am 7. Mai im BMBF eine große Transferveranstaltung stattgefunden.
    Dabei fanden solche Themen wie die Teilzeitausbildung, neue Marketingstrategien, interkulturelle Kompetenz, Verknüpfung der vielfältigen Angebote entlang der Bildungskette, der Aufbau von Netzwerken und die Fortbildung von Ausbilderinnen und Ausbildern sowie von ausbildenden Fachkräften für die Förderung von Jugendlichen in Ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit besonderes Interesse. Die Tagungsdokumentation wird in Kürze veröffentlicht.

    Wir setzen den Weg des Transfers und der Verstetigung der Modellversuchsergebnisse fort.
    Dazu finden Sie Informationen z. B. unter folgenden Adressen:
    www.bibb.de/heterogenitaet (Webseite des Modellversuchsschwerpunktes),
    https://foraus.bibb.de/forum/forumdi...cherung-in-KMU (im Forum hier auf foraus.de)

    Die auf diesen Seiten benannten Ansprechpartner /innen freuen sich auf die Diskussion und den Erfahrungsaustausch mit Ihnen. Über neue Publikationen zur Thematik "Heterogenität in der Berufsbildung" werden wir Sie weiter informieren.

    Ich danke Ihnen für Ihr Interesse sowie für Ihre Beteiligung an der Diskussion und wünsche Ihnen viel Erfolg in Ihrer berufspädagogischen Arbeit

    Gisela Westhoff
    Programmleitung des BIBB-Modellversuchsschwerpunkts "Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung"

    Einen Kommentar schreiben:


  • Zauritz
    antwortet
    Buchtipp: Ausbildungscoaching und externes Ausbildungsmanagement

    Buch_Ausbildungscoaching_EXAM_Albrecht_Raithel_gross.jpg
    Demografischer Wandel und Fachkräftemangel dominieren vielfach die öffentliche Debatte. Ausbildungscoaching und externes Ausbildungsmanagement tragen dazu bei, den Stellenwert, die Attraktivität und die Qualität der dualen Ausbildung zu erhöhen.

    Der Sammelband "Ausbildungscoaching und externes Ausbildungsmanagement" (Günter Albrecht/ Thomas Raithel, Hrsg.) wird durch ein Editorial von MinR Peter Thiele vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und ein Vorwort von Regionalbischöfin Gisela Bornowski (Kirchenkreis Ansbach-Würzburg) eingeleitet.

    Er ist in 5 Komplexe untergliedert:
    1. Bildungspolitische Aspekte,
    2. Ausbildungscoaching,
    3. Externes Ausbildungs-management,
    4. Praxisbeispiele und Fazit,
    5. Anhang (Planspiel – Unternehmerisch Denken und Handeln).

    Zahlreiche Beispiele und Handlungsempfehlungen vermitteln Details, die aktuellen Bildungsherausforderungen und Chancen entsprechen. Es gibt Erläuterungen zu Coachingvarianten für Jugendliche und Ausbilder/innen sowie zum Ausbildungsmarketing. In der Debatte um die Attraktivitätssteigerung der dualen Berufsausbildung erlangen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) immer größere Bedeutung. Mit den sich ständig ändernden Herausforderungen in der Arbeitswelt sind auch Veränderungen in der Unternehmenskultur der KMU erforderlich. Ausführlich werden die Personalentwicklung und Anforderungen an das betriebliche Ausbildungspersonal behandelt. Synergieeffekte von externem Ausbildungsmanagement und assistierter Ausbildung sind ein weiterer Aspekt.

    Die Publikation vermittelt Anregungen, Beispiele und Handlungsempfehlungen, wie die duale Berufsausbildung als entscheidende Grundlage für Innovation, wirtschaftlichen Erfolg und ökonomisches Wachstum weiterentwickelt werden kann. Dazu gehört, wie weitere Bildungsressourcen Jugendlicher erschlossen und entfaltet werden können. Insgesamt werden unterschiedlichste Themengebiete der Betriebs- sowie Wirtschafts- und Berufspädagogik aufgegriffen. Interessenten sind Personalverantwortliche, betriebliches Ausbildungs*personal, Verantwortliche der zuständigen Stellen und der Sozialpartner sowie Forschende und Lehrende.

    Sie können dieses Buch über den folgenden Link bestellen: http://www.verlagdrkovac.de/978-3-8300-7641-4.htm

    Einen Kommentar schreiben:


  • eduvisor
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Heterogenität – Einladung zur Transferveranstaltung in Bonn

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    die vielen Zugriffe auf unser Pinnwandthema zeigen Ihr großes Interesse an der Thematik der Heterogenität in der Berufsbildung,
    Jetzt geht der Förderschwerpunkt "Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung" seinem erfolgreiche Abschluss entgegen.
    Dazu findet

    am 7. Mai eine große Transferveranstaltung im BMBF in Bonn

    statt.
    Programmleitung im BIBB, wissenschaftliche Begleitung und vor allem die 17 Modellversuche freuen sich über das bisherige große Interesse der Fachöffentlichkeit an dieser Veranstaltung Es besteht aber immer noch die Möglichkeit sich anzumelden. Wir möchten mit Ihnen darüber diskutieren:

    Was wurde erreicht?
    Wie weiter?
    Was ist noch zu tun, um den Transfer der Ergebnisse weiter voranzutreiben ?

    Über Ihre Teilnahme an der Tagung, für die keine Tagungsgebühr erhoben wird, würden wir uns sehr freuen.
    Programm und Anmeldeformular finden Sie unter

    www.bibb.de/heterogenitaet

    Beste Grüße und bis bald
    Prof. Dr. Helmut Ernst

    Einen Kommentar schreiben:


  • ASM e.V.
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Das Hamburger HBA Projekt ist international unterwegs

    Der Hamburger Modellversuch „Heterogenität in Berufsorientierung und Ausbildung“ durfte
    im Rahmen des „UP2YOU“ Projektes die gemeinsam mit der Fachwissenschaftlichen und wissenschaftlichen Begleitung entwickelten Ansätze und Verfahren zum Umgang mit Heterogenität als Experte in Lille/Frankreich, Rom/Italien und im Europäischen Sozial- und Wirtschaftsausschuss in Brüssel präsentieren.
    Das Projekt „UP2YOU – Uniting Practices for 2nd generation YOUth“ ist ein transnationales Austauschprojekt, in dem gemeinsam mit Partnern aus Spanien, Deutschland, Italien, Frankreich Rumänien und Tschechien gute europäische Projekte zum Thema Übergang-Schule - Beruf dargestellt und Ergebnisse präsentiert werden. Empfehlungen in Form eines Policy Briefes wurden dabei im Rahmen des Austausches an die Europäische Kommission weitergereicht, in den u.a. die Ziele des Modellversuchs, die Sensibilisierung von Unternehmern und Ausbildern, als Empfehlung aufgenommen wurden.

    Arzu Pehlivan, Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e.V. (ASM), MV Heterogenität in Berufsorientierung und Ausbildung
    Zuletzt geändert von ASM e.V.; 31.01.2014, 10:07.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Klaus Jenewein
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Arbeitskräftebedarf und Heterogenität im MINT-Sektor

    In den letzten Monaten haben die Arbeitgeber mit einer Reihe von Verbandserklärungen auf die Situation des Fachkräftebedarfs in den MINT-Berufen aufmerksam gemacht. IDW und BDA stellen beispielsweise in dem Ende Oktober veröffentlichten MINT-Herbstreport 2013 heraus: Während sich die Situation in den akademischen Bildungsgängen durch eine erhebliche Ausweitung der MINT-Absolventen verbessert hat, tut sich eine immer größere Fachkräftelücke bei den beruflich Qualifizierten auf: „Die bestehenden Aktivitäten zur Fachkräftesicherung haben erheblich dazu beigetragen, dass die Engpässe bei den MINT-Akademikern in den kommenden Jahren beherrschbar sein dürften. Gewaltige Herausforderungen ergeben sich allerdings bei den MINT-Arbeitskräften auf der Facharbeiterebene. Hier kann zukünftig noch nicht einmal der demografische Ersatzbedarf der Unternehmen gedeckt werden.“ (Presseerklärung des BDA vom 28.10.2013). „Ob Akademiker, Meister oder Techniker: In vielen Berufen gibt es mehr offene Stellen als Bewerber. Besonders ausgeprägt ist der Mangel an Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung.“ (Institut der deutschen Wirtschaft, Pressemeldung zur Vorstellung der „Engpassanalyse 2013“) Eine der Ursachen ist ein erheblicher Altersanstieg der MINT-Fachkräfte. So hat zwischen 2005 und 2011 die Zahl der über 55-jährigen MINT-Fachkräfte um fast 50 % zugenommen; eine Entwicklung, die sich nicht auf dem Ausbildungsmarkt widerspiegelt.

    Eine gleichzeitig veröffentlichte umfangreiche Studie (MINT-Herbstbericht 2013) lässt vorgeschlagene Maßnahmen zur Bewältigung dieser Situation erkennen. Schlagworte sind Bildungsexpansion: Bedeutsam sind hier für die berufliche Bildung insbesondere der Abbau der Arbeitsmarkteinsteiger ohne Berufsabschluss; Internationalisierung: Auf allen Ebenen des Beschäftigungssystems nimmt die Zahl von Bewerber/-innen mit Migrationshintergrund insbesondere aus den Mittelmeer-Krisenstaaten und den westeuropäischen Ländern zu; Erhöhung der Erfolgsquoten in den beruflichen Bildungsgängen (was beispielsweise auch durch das „Auffangen“ von Studienabbrechern in der dualen Ausbildung möglich ist); Erhöhung des Anteils junger Frauen an den Fachkräften in den MINT-Berufen. Ebenso betrifft dies – in der Studie im Punkt „Bildungsexpansion“ implizit angesprochen – auch die Zielgruppe der Beschäftigten ohne Berufsabschluss, erinnert sei an die Diskussion unter dem Stichwort „Inklusion“ über die Einbeziehung von jungen Menschen mit Behinderung oder Benachteiligung in die Berufsausbildung.

    Für die betriebliche Ausbildung bedeutet dies: Das Fachkräftedefizit wächst, Heterogenität wird weiter stark zunehmen, Betriebe, betriebliche Ausbilder und ausbildende Fachkräfte stehen vor weiter expandierenden pädagogischen und fachlichen Herausforderungen.

    Prof. Dr. Klaus Jenewein, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

    Quellen: IDW: „MINT-Herbstbericht 2013“, IDW Köln, 23. Oktober 2013; BDA-Pressemeldung „MINT-Herbstreport 2013 – Erfolge bei Akademisierung sichern, Herausforderungen bei beruflicher Bildung annehmen. Zusammenfassung der Hauptaussagen und politische Handlungsempfehlungen“, 23. Oktober 2013; Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie: Engpassanalyse 2013 (http://www.iwkoeln.de/de/infodienste...ewerber-111627).
    Zuletzt geändert von Klaus Jenewein; 22.12.2013, 10:35.

    Einen Kommentar schreiben:


  • ASM e.V.
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Goldschmiedeworkshop - Eine Berufsorientierungsveranstaltung mit Schüler/innen der Freien Schule Hamburg

    Am 30.10.2013 wurde im Rahmen des Heterogenitätsprojekts ein Goldschmiedeworkshop mit Sinti- und Roma Schüler/innen der Freien Schule initiiert. In der Fachrichtung Schmuck fertigten diese unter Anleitung einer Goldschmiedin verschiedene Armreifen, Schlüssel- und Kettenanhänger in einem Atelier an.

    Ziel der Veranstaltung war das Heranführen der Jugendlichen an handwerkliche Berufe und die Entwicklung von Beruflichkeit. Durch die Darstellung der eigenen Berufsbiografie vermittelte die Goldschmiedin einen persönlichen Bezug zum Berufsbild. Dabei ging die Goldschmiedin auf die Geschichte von Roma & Sinti ein, in der der Beruf des Goldschmiedes eine zentrale Rolle spielte.
    Bei der Bearbeitung der einzelnen Arbeitsprozesse konnten die Jugendlichen positive Eigenschaften an sich selbst entdecken: wie z. B. Solidarität, Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Geduld. Die praktische Ausübung dieser Tätigkeit bot eine gute Grundlage um den auszuübenden Beruf genauer kennenzulernen.

    Insgesamt ist der Workshop positiv von den Schüler/innen aufgenommen worden. Diejenigen, die diesem Berufsbild vorher eher neutral gegenüberstanden, haben ein Interesse für einen weiteren Workshop gezeigt. Andere Schüler/innen entdecken ungeahnte Fähigkeiten an sich und gehen gestärkt und mit mehr Selbstbewusstsein aus dem Workshop heraus. Der Workshop war somit für alle Beteiligten ein Gewinn und kann für weitere Berufsorientierungsveranstaltungen eingesetzt werden.

    Lien Schmidt, Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e.V. (ASM e.V.) Heterogenität in Berufsorientierung und Ausbildung

    Einen Kommentar schreiben:


  • eduvisor
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    inzwischen ist auf bwp@ Berufs- und Wirtschaftspädagogik online
    das Spezial Nr 6 (Hochschultage Duisburg-Essen) erschienen
    Unser Förderschwerpunkt hat den Workshop WS15 Neue Wege in die duale Ausbildung
    gestaltet.
    Sie finden die Dokumentation unter
    http://www.bwpat.de/ausgabe/ht2013/w...ps/workshop-15

    Prof.Dr.Helmut Ernst

    Einen Kommentar schreiben:


  • Rommy Wagner
    antwortet
    AW: Ausbildungsorientierte Alphabetisierung

    Wir freuen uns, dass mit dem Azubi-Auftaktcamp ein unserem Workshop für Ausbildungs-Starter im Handwerk sehr ähnliches Angebot für Unternehmen in der Industrie so gute Resonanz gefunden hat. Damit ist ein erster Schritt für einen Transfer zwischen den Teilprojekten im Modellversuch BridA gelungen.

    Auch zu Beginn dieses Ausbildungsjahres konnten wir wieder zwei Berufs-Starter-Workshops durchführen und damit insgesamt 34 Jugendliche auf den Lebensabschnitt Ausbildung mit allen Herausforderungen und Chancen einstimmen. Inhalte wie "Tipps und Tricks vom Meister" und den Projekttag in unseren Werkstatt wurden wieder erfolgreich umgesetzt und von den Jugendlichen gut angenommen. Aufgrund des breiten Interesses der Betriebe an diesem Angebot sind wir optimistisch, dass wir dieses Angebot dauerhaft etablieren können.

    Rommy Wagner, Handwerkskammer Chemnitz

    Einen Kommentar schreiben:


  • eduvisor
    antwortet
    AW: Heterogenität in der Berufsausbildung

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    wir freuen uns über das nach wie vor große Interesse an unserem Pinnwandeintrag. Der professionelle Umgang mit Unterschiedlichkeit und Vielfalt wird immer mehr zu einem Erfolgsfaktor in der Berufsbildung. In unserem Modellversuchsschwerpunkt wurden dazu eine Vielzahl von Instrumenten und Konzepten entwickelt.
    Wir haben begonnen, diese im Forum vorzustellen:
    Instrumente zum Umgang mit Heterogenität und zur Fachkräftesicherung in KMU
    In diesem Forum können Sie die auf foraus.de vorgestellten Instrumente zur Verbesserung der Fachkräftesicherung in kleinen und mittleren Unternehmen aus den Modellversuchen im BIBB-Förderschwerpunkt "Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung" diskutieren.
    Die beiden letzten Instrumente befassen sich mit der Einrichtung von Runden Tischen bei der Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten in Hamburg und der ausbildungsorientierten Alphabetisierung bei f-bb Nürnberg.
    Beste Grüße
    Prof. Dr. Helmut Ernst
    Administrator
    Administrator
    Zuletzt geändert von Administrator; 18.09.2013, 16:28. Grund: Hyperlink auf Forum eingefügt

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X