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Betrieblicher Ausbildungsplan Logistik

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    Betrieblicher Ausbildungsplan Logistik

    Hallo,
    ich bin 42 Jahre alt und Fachkraft für Lagerlogistik. Ich habe vor kurzem meinen Ausbilderschein gemacht, bzw. die Prüfungen dazu bestanden. Ich kümmere mich bereits seid einigen Monaten um die Azubis in unserem Betrieb (Großhandel für Autoteile), insgesamt handelt es sich zur Zeit um neun Azubis im Bereich Fachlagerist und Fachkraft für Lagerlogistik. Ich komme soweit bisher ganz gut zurecht, obwohl ich gefühlt nur an der Oberfläche meiner Möglichkeiten und Verpflichtungen kratze. Es ist bei so vielen Azubis eigentlich auch ne Vollzeitbeschäftigung. Ich mache das aber neben der Arbeit, wie vermutlich die meisten hier. Ich steh im engen Kontakt mit meinen Vorgesetzten und der Personalabteilung, die mir auch gute Unterstützung und Rückendeckung anbieten. Mein größtes "Projekt" das dringend neu erarbeitet, bzw. überarbeitet werden muss ist der betriebliche Ausbildungsplan. Bislang habe ich nur versucht mich zu informieren. Worauf es im Ausbildungsplan ankommt, bzw. wie er in der THEORIE erstellt werden soll habe ich weitesgehend verstanden. Auch gab es diesbezüglich hier erst vor kurzem eine ähnliches Thema, was ich auch gelesen habe. Das ich zuallererst versuchen muss aus dem Ausbildungsrahmenplan und den Groblernzielen unsere betrieblichen Prozesse abzuleiten und dementsprechend Feinlerziele zu formulieren. Nichtsdestotrotz würde ich mir mehr Vorlagen/Muster oder ähnliches, am besten natürlich aus der Logistik, als Starthilfe wünschen. Es fängt schon bei dem Layout an, und wie umfangreich soll das Ganze werden? Das scheint mir ein Fass ohne Boden. Ich suche hier also explizit nach Quellen und Beratung. - Es gibt in unserem Betrieb einen Ausbildungsplan, allerdings ist der nicht nur innhaltlich total veraltet sondern gefällt mir auch nicht im Aufbau. Es ist nur eine Andernandereiung von Fachausdrücken ohne weiter Erklärung zum Abhaken mit Hinweis auf das Ausbildungsjahr. Scheint mir zu wenig. Bei google findet man nicht wirklich viel, eher Infos zu dem Ausbildungsrahmenplan aber weniger zum betrieblich Ausbildungsplan.

    #2
    Moin Peter,
    da ich weder den Betrieb noch die Aubis kenne, fällt meine Antwort eher allgemein aus. Zumal ich vermute, dass die von Dir erwähnte THEORIE eines Ausbildungsplans Dir eher "theoretisch" (=kognitiv) als handlungsorientiert vermittelt wurde.
    Zunächst:
    Du benötigst zwei betriebliche Ausbildungspläne, da die beiden Ausbildungsberufe je 11 Berufsbildpositionen enthalten, die zu über 90 Prozent identisch sind - aber einmal in zwei und das andere Mal in drei Jahren vom Azubi zu absolvieren sind. Vgl. die Anlagen 1 (zu § 8) und 2 (zu § 12) der Ausbildungsordnung.
    Dann:
    Die Anleitungen zur sachlichen und zeitlichen Gliederung (Anlagen 1 und 2 - s. o.) sind sind in Abschnitte von drei bis sechs Monaten gegliedert. Diese Abschnitte solltest Du als erste Gliederung des Ausbildungsablaufs nehmen (je Beruf!). Diesen Abschnitten solltest Du Arbeitsplätze/Abteilungen/mit-ausbildende Personen (= Ausbildungsstationen) zuordnen. Damit hättest Du einen ersten groben Plan, wie die Ausbildung inhaltlich und zeitlich abläuft.
    Als drittes muss dann für die identfizierten Ausbildungsstationen festgelegt werden, mit welchen konkreten Aufgaben oder Projekten die laut Ausbildungsordnung festgelegten Qualifikationen erworben werden sollen. (Am besten mit den dort tätigen Fachkräften zusammen.)
    Wenn es dann besonders gut werden soll, sollten diese Festlegungen auch Hinweise zu den Lernerfolgskontrollen beinhalten, damit es dann eine qualitätsgesicherte Dokumentation des Lehr-Lern-Prozesses gibt.

    Zum Umfang:
    Ich meine, ein bis zwei Seiten Text pro Ausbildungsstation könnten ausreichen. Plus Kopie des relevanten Ausschnitts der jeweiligen Anlage 1 oder 2 der Ausbildungsordnung für die jeweiligen KollegInnen dieser Ausbildungsstation.
    Für den Gesamtplan (siehe oben unter Dann) kalkuliere ich pro Beruf nochmals drei Seiten Text.

    Beste Grüße aus Bremen

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