Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Berufsschule während stark steigender COVID19-Fallzahlen

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Berufsschule während stark steigender COVID19-Fallzahlen

    Hallo zusammen,

    leider gab es bei uns in der Berufsschule schon mehrere Corona-Fälle, woraufhin immer nur die direkten Kontakte (Sitznachbarn usw.) in Quarantäne mussten. Die gesamte Klasse wurde weiter unterrichtet. Nun haben wir das Gefühl, dass es sich immer weiter ausbreitet, die Schule jedoch nichts unternimmt.

    Wir achten bei uns im Betrieb sehr auf alle Schutzmaßnahmen, haben Home-Office wo es möglich ist usw. Bisher sind wir zum Glück auch wirklich gut weggekommen. Nun haben wir die Angst, dass uns dabei die aus unserer Sicht laxe Schulpolitik in den Rücken fällt. Die Schule befolgt aber wohl auch nur die Vorgaben der Gesundheitsämter, die eben so sind. Hauptargument ist, es hätten ja alle immer eine Maske auf. Bundesland ist NRW, falls das eine Rolle spielt.

    Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich und wie geht ihr mit Corona-Fällen in der Berufsschule um?

    Viele Grüße
    Ausbilder75

  • #2
    In unserer Region (Niedersachsen) hängt es vom jeweiligen Inzidenzwert vor Ort ab, was in der Berufsschule passiert. Normalerweise gilt Szenario A "eingeschränkter Regelbetrieb" (d. h. AHA-Regeln einhalten; es muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, wenn Abstände nicht eingehalten werden können). Bei einem Inzidenzwert über 100 gilt Szenario B, sofern die Schule gleichzeitig von einer Infektionsschutzmaßnahme betroffen ist (d. h. Unterricht im Wechselmodell in geteilten Lerngruppen von max. 16 Schülern). Ist der Inzidenzwert längere Zeit sehr hoch (aktuell: Landkreis Verden mit 179,4 Fällen pro 100.000 Einwohner) tritt aufgrund einer Allgemeinverfügung des Landkreises "Szenario C" in Kraft. Das bedeutet: kein Präsenzunterricht mehr in der Berufsschule für Azubis in dualer Ausbildung (es sei denn, es handelt sich um Blockunterricht - für diesen gilt weiter Szenario B) sowie für Azubis aus medizinischen und sozialen Berufen --> stattdessen Homeschooling.
    Unsere eigenen Azubis haben wir, als unklar war, ob sie mittelbare Kontaktperson zu einer infizierten Person gewesen sein könnten, einige Tage mobil von Zuhause arbeiten lassen. Das ging auch gut, da es sich um einen Büroberuf handelt und die Anbindung an unser Netzwerk über VPN und die Betreuung über Videochat gegeben war.

    Kommentar


    • #3
      An unserer Berufschule sind drei Personen mit dem Coronavirus infiziert, die Schule aber bleibt geöffnet.

      Auch an weiteren Schulen im Bezirk gibt es Corona-Fälle.

      Insgesamt seien in Hamburg aktuell 107 Personen „aus dem schulischen Kontext“ an 72 Schulen infiziert.

      Aktuell befinden sich insgesamt 41 Klassen sowie 131 weitere Schulbeschäftigte in Quarantäne“.

      Kommentar

      Lädt...
      X