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Bildende Netzwerke und vernetzte Bildung

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    Bildende Netzwerke und vernetzte Bildung

    Das Thema wurde eingerichtet von:

    sonja.quast
    von Haus aus Erziehungswissenschaftlerin, inzwischen aber und glücklich der virtuellen Welt, der Texterei und der konzeptionellen Arbeit ergeben

    Informationen zum Thema
    Funktionierende virtuelle Netzwerke gehören wohl mit zu den spannendsten Phänomenen, die einem in den Weiten des WeltWeitenWunders begegnen - im Bereich der Aus- und Weiterbildung aber wohl auch zu den seltensten. Braucht alles eben nur seine Zeit oder liegen die Stolpersteine woanders?!
    Zielformulierungen an dieser Stelle hielte ich für wenig förderlich.

    Links zu zusätzlichen Informationen
    Bildende Netzwerke und vernetzte Bildung

    Tipps/Hinweise
    Schön fände ich eine Diskussion, die zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem differenziert.

    Links zu diesem Thema
    (von Foren-Mitgliedern)
    Kooperatives Lernen im virtuellen Raum (Joachim.Ludwig) (Link entfernt, da nicht mehr erreichbar)
    Lernen, e-Learning, Evaluation (thomas.klein.2) (Link entfernt, da nicht mehr erreichbar)
    Zuletzt geändert von Administrator; 13.02.2019, 10:32.
    Sonja Quast

    tätig im Bereich Online-Redaktion und -Konzeption
    (www.transferprojekt.de)

    von Hause aus Erziehungswissenschaftlerin

    #2
    Bildende Netzwerke und vernetzte Bildung

    Funktionierende virtuelle Netzwerke gehören wohl mit zu den spannendsten Phänomenen, die einem in den Weiten des WeltWeitenWunders begegnen - im Bereich der Aus- und Weiterbildung aber wohl auch zu den seltensten. Braucht alles eben nur seine Zeit oder liegen die Stolpersteine woanders?!

    Sonja Quast

    tätig im Bereich Online-Redaktion und -Konzeption
    (www.transferprojekt.de)

    von Hause aus Erziehungswissenschaftlerin

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      #3
      RE: Bildende Netzwerke und vernetzte Bildung

      Ich glaube schon, dass Zeit ein wesentlicher Faktor ist. Allerdings glaube ich auch, dass eine gute Administration bei sich bildenden Netzwerken nicht fehlen darf. Vor allem finde ich es sehr wichtig, dass der Nutzwert eines Netzwerkes dem Einzelnen bewusst (gemacht) wird. Gute Netzwerke gibt es bestimmt viele, aber wenn der Nutzwert nicht erkennbar ist, wird auf kurz oder lang das Netzwerk ein "totes Medium" bleiben. Ist dem Einzelnen jedoch bewusst, dass das Netzwerk einen Nutzen für ihn darstellt, wird er innerhalb des Netzwerkes selbst aktiv. Dann trägt sich ein Netzwerk - natürlich mit einer guten Administration im Hintergrund
      Sylvia Schnock

      Referentin Marketing/PR/Vertrieb
      bei der thinkhouse GmbH

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        #4
        RE: Bildende Netzwerke und vernetzte Bildung

        Hallo Frau Schnock )

        Gemeinsame Ziele sind sicherlich der Grundstock, auf dem eine Community zumindest im Bereich der Bildung aufgebaut ist.
        Offen bleibt eine genauere Klärung der Begriffe "Ziele" und "Nutzen".

        Insbesondere der letzte Begriff scheint mir zentral: Ich glaube, einer der größten Stolpersteine für den Aufbau von Communities ist die Nachvollziehbarkeit dieses Nutzens für die Teilnehmer.
        Es gibt sehr unterschiedliche Rahmen, in welche Communities eingebttet sind. Von der rein virtuell zusammengestellten Gemeinschaft, wie dieses Forum eine darstellt, bis zu der einer kleinen Lerngruppe, die aus einem Präsenzkontext entsteht.

        Ich würde mich freuen, wenn an dieser Stelle der eine oder die andere über eigene diesbezügliche Erfahrungen berichten würde.

        Ich könnte mir vorstellen, dieses Thema von zwei wesentlichen Seiten anzugehen: Von der der Moderatoren und der der Teilnehmer (sofern diese Differenzierung denn gewünscht ist).

        In diesem Sinne wäre ein für sicherlich alle diesbezüglich involvierten Teilnehmer interessanter Aspekt mögliche "Erfolgsstrategien" für virtuelle (Lern-)Gruppen, ein anderer würde dem potentiellen Nutzen der virtuellen Kommunikationsform gelten.

        Beides Punkte, zu denen ich mich selber äußern werde, wenn ein wenig mehr Leben in dieses Forum kommt )


        Sonja Quast

        tätig im Bereich Online-Redaktion und -Konzeption
        (www.transferprojekt.de)

        von Hause aus Erziehungswissenschaftlerin

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          #5
          RE: Bildende Netzwerke und vernetzte Bildung

          Ich stimme Ihnen zu, dass einer der größten Stolpersteine für den Aufbau einer Community aus Sicht der Administratoren derjenige ist, den einzelnen Mitgliedern den Nutzwert der Community zu verdeutlichen. Hier muss am Anfang Sisyphosarbeit geleistet werden. Administratoren müssen alles im Auge behalten, Mitglieder mit gleichen Interessen oder Anliegen zusammenbringen. Wenn das gelingt, dann kann sich der Administrator "zurücklehnen", denn dann ist das Ziel erreicht: Der Erfahrungsaustausch der Mitglieder untereinander.
          Sylvia Schnock

          Referentin Marketing/PR/Vertrieb
          bei der thinkhouse GmbH

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            #6
            RE: Bildende Netzwerke und vernetzte Bildung

            Nach meinen Beobachtungen nehmen gerade im Bereich Bildung derzeit die Initiativen zu, die neuen Technologien, wie beispielsweise "NetCommunities" für Lernzwecke zu funktionalisieren. Das ist m.E. auch der richtige Weg. Mit diesen Formen kann ein informeller (virtueller) Raum erschlossen werden, der den sozialen Bedürfnissen der Zielgruppen sehr entgegenkommt und der gleichzeitig die Klammerfunktion für formelle, individualiserte oder gruppenorientierte Lernangebote übernimmt. Allerdings wird die Qualität dieser Communities sehr stark bestimmt durch die Qualität der Kommunikationsleistungen der Akteure. Hier wird nach meiner Erfahrung noch häufig unterschätzt wieviel Personalaufwand es "kostet" eine "NetCommunity" nicht nur in Betrieb zu nehmen, sondern auch in ihren diversen Kommunikationsnischen lebendig werden zu lassen. Einige Erfahrung wird es sicherlich noch brauchen bis alle Rollen gefunden sind (Moderation, tutorielle Leistungen etc.)und auch besetzt werden können, bis man von "blühenden" Learning Communities sprechen kann. Unsere Anfangserfahrungen in diversen Bezugsfeldern sind jedoch durchaus vielversprechend.
            Geschäftsführer der thinkhouse GmbH

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              #7
              RE: Bildende Netzwerke und vernetzte Bildung

              Als ich 1998 auf einer Tagung ein "Virtuells Klassenzimmer" von einem Kollegen aus den USA sah, war ich begeistert. Aber das ist nun schon merh als 3 Jahre her. Als ich probierte, dass Studenten aus meinen Kursen an der Veranstaltung teilnehmen sollten, gab es vor allem administrative Hindernisse. Wie wird der Kurs anerkannt? Wer trägt die Gebühren? Wie ist der Dozent einzuschätzen...

              Im deutschen Hochschulbereich habe ich zwar viele Ansätze gesehen, aber eine konsequente Umsetzung von virtuellen Netzwerken bisher nicht. Vielleicht ist das fachspezifisch unterschiedlich, dennoch glaube ich das es für die Umsetzung ausserhalb der Informatik, Mathematik oder technischen Fachbereichen eine Zahl von Hindernissen gibt:
              1. technische Ausstattung und Personal
              2. z.T. mangelndes Interesse
              3. fehlende Kenntnisse im Bereich Neue Medien

              Ich bin in einer Landwirtschaftlichen Fakultät tätig. Gerade hier wären virtuelle Netzwerke sehr nützlich. Z.B. im Bereich "Diagnose von Pflanzenkrankheiten" kommt es auch auf den Zeitfaktor an. Amerika ist uns auch hier schon weit enteilt.

              Wenn man den Wachstumsprognosen aber glaubt, ist es nur noch eine Zeitfrage. In 1-2 Jahren wird das Thema zur Normalität gehören.

              Gruss
              Thorsten
              Dr. Thorsten Kraska
              Inst. f. Pflanzenkrankheiten
              Universität Bonn

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                #8
                RE: Bildende Netzwerke und vernetzte Bildung

                Ein Phänomen für mich bleibt immernoch, dass man in solchen virtuellen Bildungsnetzwerken, wie diesem fast ausschließlich Ausbilder aus dem Umschulungsbereich findet.
                Liegt dies daran, dass die Ausbilder aus den Unternehmen nicht über diese Communities informiert sind, oder nicht sein möchten. Haben sie keine Zeit?

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                  #9
                  RE: Bildende Netzwerke und vernetzte Bildung

                  Wir bei der Deutschen Telekom bilden bereits seit einigen Jahren in vernetzten Strukturen aus. wir verwenden hierzu eine Lernplattform, Videokonferenzsystem über ISDN sowie das Classroom tool von Centra!
                  Ein Methodenmix sprich variabler Einsatz dieser Tools läuft noch nicht optimal, da die Menschen (Lehrer) scheinbar den administrativen Aufwand von Ihrer Seite als sehr hoch empfinden.
                  Der Wunsch "den Schüler" zu sehen scheint immer noch als sehr wichtig erachtet zu werden!

                  Joachim Dufner

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                    #10
                    RE: Bildende Netzwerke und vernetzte Bildung

                    Ist es denn so bei Ihnen, dass gar keine Präsenzveranstaltungen mehr stattfinden? Wir haben bei unseren Bildungsangeboten, die wir z.B. in die Richtung "Berufsrückkehrerinnen" anbieten die Erfahrung gemacht, dass es weiterhin nicht nur sinnvoll sondern auch notwendig ist ein gutes Maß an Präsenzveranstaltungen vorzusehen. Die Akzeptanz dieser Mischung aus Präsenz, Selbstlernphasen mit Skripten und Büchern und arbeiten im virtuellen Klassenzimmer ist sowohl seitens der Lehrkräfte als auf der Seite der Umschülerinnen sehr gut. Beide der letztgenannten Gruppen weisen eigentlich keine besondere Medienaffinität auf, kommen aber gut klar.
                    Geschäftsführer der thinkhouse GmbH

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                      #11
                      RE: Bildende Netzwerke und vernetzte Bildung

                      Sehr geehrter Herr Lang,

                      ich denke, das Ihre beiden "Vermutungen" in gewisser Weise zutreffen:
                      zum Einen ist der Bekanntheitsgrad virtueller Bildungsnetzwerke bei den wenigsten Ausbildern in der Industrie, im Handwerk, etc. bekannt, zum Anderen ist der "Arbeitsdruck" in den letzten Jahren sehr stark gestiegen.

                      andreas.lang hat geschrieben:
                      -------------------------------
                      Ein Phänomen für mich bleibt immernoch, dass man in solchen virtuellen Bildungsnetzwerken, wie diesem fast ausschließlich Ausbilder aus dem Umschulungsbereich findet.
                      Liegt dies daran, dass die Ausbilder aus den Unternehmen nicht über diese Communities informiert sind, oder nicht sein möchten. Haben sie keine Zeit?

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                        #12
                        RE: Bildende Netzwerke und vernetzte Bildung

                        Hallo Frau Kowalski,

                        was genau möchten Sie denn mit einem solchem Forum bezwecken? Aus Ihrem Beitrag kann ich diesen Zweck nicht genau erkennen.

                        Freundliche Grüße
                        Andreas Lang

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                          #13
                          RE: Bildende Netzwerke und vernetzte Bildung

                          Bildungsnetzwerke funktionieren nur, wenn die NetzwerkteilnehmerInnen ein Lerninteresse mit diesem Netzwerk verbinden. Diese Erfahrung haben wir im Projekt be-online gemacht, dass echte Fälle aus dem Ausbildungs- und Bildungsalltag zum Gegenstand eines kooperativen Lernzusammenhangs macht. Hinzu kommt, dass virtuelle Bildungsräume immer mit Präsenzräumen verbunden sein müssen, da virtuelle Räume notwendige Anerkennungsbeziehungen zwischen den Lernenden nicht herstellen können.

                          Im übrigen bietet es sich an, die Diskussion über die Funktion virtueller Bildungsräume in zwei Anwendungsbereiche zu unterscheiden: Erstens Anwendungsbereiche, in denen Lernende von Dritten aufgefordert werden, etwas bestimmtes zu lernen (z.B. Prüfungsstoff in der Ausbildung). Zweitens Anwendungsbereich, in denen Lernende selbst ein Handlungsproblem einbringen und ihre Handlungsfähigkeit erweitern wollen. Diese Unterscheidung hilft, um die Frage nach bestehenden Lerninteressen besser beantworten zu können und zu verstehen, warum manche Netze nicht funktionieren.

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                            #14
                            Berufseignungstest

                            Guten Tag,

                            wir verwenden bisher zur Auswahl von Industriekaufleuten die Berufseignungstests von U-Form. Die sind allerdings mittlerweile so verbreitet, dass manche Bewrber den selben Test schon bei anderen Firmen gemacht haben.
                            Wer hat schon Erfahrungen mit anderen Tests gemacht und könnte einen empfehlen?
                            Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.

                            Mit Grüßen
                            Stephanie Vogel

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                              #15
                              *ups*

                              sorry...
                              hab aus versehen in den falschen forum gepostet

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