Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Ortswechsel des Unternehmens und IHK Wechsel - Azubi betroffen

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Ortswechsel des Unternehmens und IHK Wechsel - Azubi betroffen

    Guten Tag die Ausbilder und Ausbilderinnen,

    ich habe mal eine Frage bezüglich meines Auszubildenden.

    Wir sind als Firma nun von einem Ort zum nächsten Ort gewechselt, bleiben aber innerhalb desselben Bundeslandes.

    Dementsprechend meinte unsere Personalabteilung nun, dass der Auszubildende den wir haben, von der einen IHK zur nächsten IHK wechseln müsse.

    Hier nun die 1ste Frage: Muss der Auszubildende (im dritten Jahr) wirklich die IHK wechseln, auch wenn es dasselbe Bundesland bleibt?
    Denn eine Zulassung kam ja durch die Zwischenprüfung schon(mal) zustande, ich bezweifele also, dass er zu seiner Abschlussprüfung nicht auch bei derselben/alten IHK zugelassen werden kann.

    Nun die 2te Frage:
    Die Personalabteilung möchte nun aufgrund des Wechsels der IHK + des Wechsels unseres Standorts einen neuen Vertrag für den Auszubildenden aufsetzen.
    Ist dies denn wirklich nötig? Dem Auszubildenden selbst ist das egal, unsere Personalabteilung besteht auf diesen neuen (geänderten) Vertrag.
    Wenn ich es richtig verstanden habe, soll dort auch nur die Adresse des Betriebes geändert werden und evtl. der Sitz der nun zuständigen IHK.


    Persönlich habe ich noch nie Erfahrung damit gemacht, dass ein Azubi die IHK wechseln musste bzw. einen neuen Vertrag aufgrunddessen unterschreiben muss.

    Könnt ihr mir da Informationen zu geben? Gibt es dazu irgendwas als Quelle zum nachlesen?

    Liebe Grüße,
    kleyan

    #2
    Moin kleyan,

    Zunächst: Kammerbezirke sind nicht identisch mit dem Bundesland. (Z. B. Niedersachsen hat diverse IHK's, wie Lüneburg, Hildesheim, Hannover ....)

    Dann wäre zu fragen, ist durch die Verlegung des Firmensitzes tatsächlich eine neue Kammer zuständig? (... weil ein anderer Kammerbezirk)
    Wenn das der Fall ist, dann ist grundsätzlich die neue Kammer für euren Betrieb zuständig.

    Nun ist es aber z. B. so, dass nicht jede Kammer in allen Berufen (Splitterberufe) prüft und somit tw. Prüfungen in "Nicht-Firmensitz-Kammern" abgenommen werden.

    Hier reicht ein Anruf beim Ausbildungsberater*in der jetzt zuständigen Kammer.

    Und drittens: Die Verlegung des Firmensitzes erzwingt keinen neuen Vertrag, weder bei den Mitarbeiter*innen noch beim Azubi. Hier hilft sicherlich der Betriebsrat.

    Viel wichtiger ist die Frage, wo denn nun der Auszubildende zur Berusschule gehen soll. Dazu ist u. a. wichtig zu wissen, welche Distanz die Verlegung des Firmensitzes umfasst..(Bsp. Niedersachsen Nordsee => Harz)

    Beste Grüße

    Kommentar

    Lädt...
    X